The Darkest Minds – die Überlebenden: Wofür setzt du deine Kräfte ein?

(c) Foxfilm

Mit: Amandla Stenberg, Harris Dickinson, Mandy Moore
Länge: 105 Minuten
Filmstart: 16. August 2018

Was, wenn du plötzlich alleine da stehst? Was, wenn plötzlich alle um dich herum Angst vor dir haben? Was, wenn du wirklich gefährlich bist?

Diese Fragen muss sich die 10-jährige Ruby Daly stellen, als plötzlich alle Kinder in ihrem Umfeld sterben. Doch sie überlebt. Warum? Sie erfährt, dass ein Virus ausgebrochen ist, der 98 Prozent aller Kinder getötet hat. Doch Ruby hat nicht nur überlebt, sie hat sich auch verändert. Sie ist besonders. Sie hat Kräfte. Davon weiß sie aber erstmal nichts. Vor allem nicht, dass sie dadurch sehr gefährlich geworden ist.

Zusammen mit anderen Überlebenden kommt sie in eine Art Lager, in der die Kinder nach der Art ihrer Superkraft (und somit Gefahr für ihr Umfeld) nach Farben unterteilt werden. Als sie beim Test sieht, dass sie orange ist, also die gefährlichste Kraft überhaupt hat, kann sie blitzschnell den Doktor, der den Test eben mit ihr gemacht hat, durch ihre Superkraft, das Lenken der Gedanken, umstimmen. Der Doktor trägt also die Farbe grün „nicht gefährlich“ bei ihren Daten ein. Sechs Jahre kann Ruby so untertauchen und verhält sich unauffällig. Doch eines Tages kommt raus, wer sie wirklich ist und um ihrem Schicksal zu entkommen, flieht sie mit der falschen Ärztin Cate, einem Mitglied der Children’s Leage, aus dem Lager.

 

In weiterer Folge stellen sich ihr unaufhörlich Probleme in den Weg: Wem kann sie vertrauen? Wo gehört sie eigentlich hin? Was ist ihre Aufgabe? Einen Großteil des Films ist sie tatsächlich ziemlich verloren, aber ehrlich auf der Suche. Am Ende hat Ruby ihre Bestimmung gefunden, sie weiß, was sie tun muss. Die Aufgabe und seinen Platz im Leben zu kennen, ist essentiell für den eigenen Seelenfrieden. Wer das nicht weiß, fühlt sich immer unsicher und rastlos. So wie Ruby dürfen wir uns nicht bequem zurücklehnen und mal abwarten, was passiert, sondern müssen aktiv werden, nachhaken, abwägen und entscheiden. Gott lenkt zwar und nimmt uns an der Hand, aber von ganz allein wird recht wenig passieren. Und selbst wenn eine Entscheidung mal falsch war (natürlich passiert sowas), so war auch dieser Schritt wichtig, um dazu zu lernen und es in Zukunft besser zu machen. Beziehungsweise zu wissen „Ok, das passt nicht für mich“.

Gott hat uns allen Superkräfte geschenkt. Zwar können wir leider nicht fliegen oder Gedanken lenken (ist sicher auch besser so), aber wir können anderen durch unsere Begabungen und Talente helfen oder die Gemeinschaft bereichern. So macht es Ed Sheeran mit seiner Begabung zum Songs schreiben und singen. So machte es Philipp Reis, als er das Telefon erfand. Aber auch der Friseur, der Lehrer oder der Automechaniker, die weniger im Rampenlicht stehen, haben ihre Begabung gefunden. Etwas, womit sie anderen dienen und/oder Freude bereiten können. Begabungen, die gefährlich sind, wie im Film, haben wir von Gott natürlich nicht erhalten. Aber selbst im Film schafft Ruby es, ihre Kräfte für etwas Gutes einzusetzen.


Text: Vroni Weinlich/ Fotos: Century Fox Film

YOU! Film-Bewertung:
(1 = Ziemlich cool, 5 = Ziemlich daneben)

Filmaussage……………………..2
Filmstory……………………………2
Filmumsetzung………………….2
Umgang mit Gewalt………….2
Umgang mit Sprache………….1
Umgang mit Sexualität………1

Insgesamt……………………1-2

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