Die Schöne und das Biest – Wie du mit Biestern umgehen lernst

Bestimmt gibt es Personen in deinem Leben, die sich dir gegenüber, scheinbar grundlos, wie Monster verhalten. Meist steht dahinter ein Grund, an dem du gar nicht Schuld bist. Die schöne Belle zeigt uns, wie wir es trotzdem schaffen, die wahre Schönheit dieser „Biester“ zu erkennen.

Mit: Emma Watson, Dan Stevens, Luke Evans, Josh Gad, Ian McKellen
Laufzeit: 130 Minuten
Filmstart: 16. März 2017

Ein verzaubertes Schloss, sprechende Haushaltsgegenstände, ein elegantes, gelbes Kleid, eine wunderschöne Frau, ein Monster, das eigentlich ein Prinz ist, und eine romantische Liebesgeschichte. An den Animationsfilm aus dem Jahre 1991 kann sich wohl jeder erinnern. Die mitreißend gestaltete Neuverfilmung gibt auf jeden Fall genug Anlass, sich die Geschichte über die etwas unkonventionelle Liebesbeziehung ein weiteres Mal anzusehen: spektakuläre Effekte, Lieder, die drei Stunden nach Filmende noch im Ohr weiterklingen, liebevoll gestaltete Figuren und Emma Watson in der Hauptrolle, um auch den Männern einen Grund zu geben, sich ein Kinoticket zu kaufen.

Die Story ist ja bekannt. Die schöne Belle wird vom weniger schönen Biest gefangen genommen. Das Biest war ursprünglich ein Prinz, der eine alte Frau, die Schutz vor Regen suchte, nicht in sein Schloss lassen wollte. Diese entpuppte sich als Fee und verfluchte den gesamten Hof. Nur wenn ein Mädchen sich in das Biest verlieben würde, könnte der Fluch wieder aufgehoben werden. Dieses Ziel versucht der ehemalige Prinz auf eher ungute und grobe Art und Weise zu erreichen, weshalb Belle sich anfangs nicht so gut mit ihm versteht. Irgendwann schafft sie es, hinter seine Fassade zu blicken und erkennt, dass das Biest eigentlich ein lieber Kerl ist, sich aber nicht traut, es zu zeigen. Sie reißt sich zusammen und versucht das Biest einfach so zu lieben, wie es ist. Nach einer Weile beginnt sich das Biest zu ändern und zeigt sein wahres Inneres. Als ihr Vater in Bedrängnis ist, lässt das Biest Belle aus Liebe zu ihr frei, um ihn zu retten, doch sie kommt zurück und schafft es, den Fluch aufzuheben.

Kennst du nicht auch solche Leute wie das Biest, die einfach immer schlecht drauf sind und nie ein freundliches Wort sagen? Im Normalfall hat das einen Grund, der nicht notwendigerweise bei dir liegt. Menschen versuchen ihre Schwäche und Zerbrechlichkeit hinter einer groben und forschen Fassade zu verstecken. Nächstenliebe schafft es, diese Fassade zu durchbrechen. Am besten funktioniert das, indem man einfach freundlich ist, zuhört und dem anderen ohne Vorurteil begegnet. Irgendwann werden auch diese Menschen dich dann in ihr Herz lassen. Mutter Teresa hat gesagt, dass wir in jedem Menschen Jesus sehen sollten – auch die bei denen es uns ganz besonders schwerfällt. Somit lässt sich jeder Fluch aufheben und das Biest, das sie nach außen hin ausstrahlen, um ihre Schwächen zu verbergen, wieder in Prinzen oder Prinzessinnen verwandeln.

Text: David Strodl / Fotos: Walt Disney Studios

YOU! Film-Bewertung:
(1 = Ziemlich cool, 5 = Ziemlich daneben)

Filmaussage……………………..1
Filmstory……………………………2
Filmumsetzung………………….1
Umgang mit Gewalt………….2
Umgang mit Sprache………….1
Umgang mit Sexualität………3

Insgesamt……………………2

Was dich noch interessieren könnte

Voriger Beitrag Nächster Beitrag

Kommentare

    • Sascha
    • 20. März 2017
    Antworten

    Ich (als Bursche) hab jetzt echt Lust bekommen, mir den Film anzusehen. Emma Watson *_* haha

    • Matthias
    • 17. März 2017
    Antworten

    Der beschriebene Aspekt mit Nächstenliebe ist vollkommen richtig und wichtig. Dem ist nichts entgegenzusetzen.

    Dieser Film hat aber schon viele Schlagzeilen gemacht, weil er die Gender-Ideologie und die Homosexualität sehr positiv darstellen soll (ich persönlich habe ihn noch nicht gesehen, orientiere mich deshalb an diesen Medien). Auch Emma Watson ist eine begeisterte Verfechterin dieser Bewegung.
    So gut der Film im Thema Nächstenliebe sein mag, ist die Gender-Ideologie doch vollkommen gegen die katholische Lehre und gegen das christliche Menschenbild.
    Aus dieser Sicht ist dieser Film für Christen leider überhaupt nicht zu empfehlen und meiner Meinung nach sollte man ihn auch nicht unterstützen und anschauen, weil das Gedankengut auch (oder vor allem) unterbewusst transportiert wird und man sich dem als Christ nicht freiwillig aussetzen sollte.

    „Suche das Gute, meide das Schlechte“

      • YOU!
      • 20. März 2017
      Antworten

      Vielen Dank für deinen Kommentar.

      Eine mutige und aufopferungsvolle Protagonistin bedeutet nicht notwendigerweise, dass gender-ideologisches Gedankengut verbreitet wird und nur weil es Emma Watsons persönliche Sichtweise ist, heißt das nicht, dass der Film dies zu vermitteln versucht. Uns ist nicht aufgefallen, in welcher Weise der Film Homosexualität als etwas Positives darstellt. Die rechte Hand des Antagonisten wies zwar homosexuelle Züge auf, dies aber in geringem Ausmaß und meist, um Situationskomik zu erzeugen.
      Am besten ist es natürlich, einen kritischen Blick zu bewahren, aber sich in so einem Fall auch selbst ein Bild zu machen, wie es denn wirklich im Film dargestellt wurde

        • Sarah
        • 18. Mai 2017
        Antworten

        Es geht um viel mehr hier. Sie haben dieser Charakter homosexuell gemacht um ihre Gender-Ideologie Agenda zu fördern. Das ist ganz klar von was der Regisseur darüber sich geäußert hat:
        https://www.nytimes.com/2017/03/01/movies/beauty-and-the-beast-director-talks-of-exclusively-gay-moment.html?_r=0 und auch von der Szene, in der dieser Charakter mit einem Mann tanzt und auch von dieser Artikel http://www.thismodestmom.com/boycott-disney/
        Disney ist nicht was es war und es ist sehr wichtig, dass wir und besonders Eltern mit junge Kinder es wissen!
        Entschuldigung für meine Fehler, ich lerne Deutsch als Fremdsprache!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

4 shares