Avengers: Infinity War

Es ist endlich soweit: Der dritte Avengers-Film läuft in den Kinos. Vor allem Fans des MCU und von Superhelden-Filmen generell werden begeistert sein. So eine große Ansammlung an Superstars/Superhelden in nur einem Film gab es noch nie – ein Ereignis der Superlative in jeder Hinsicht.

Mit: Robert Downey Jr., Chris Evans, Scarlett Johansson, Chris Hemsworth, Mark Ruffalo, Benedict Cumberbatch, Chadwick Boseman, Chris Pratt, Tom Hiddleston, Gwyneth Paltrow, Tom Holland, Elizabeth Olsen, Zoe Saldana uvm.
Laufzeit: 149 Minuten
Filmstart: 26. April 2018

Wo fängt man da am besten an? Einmal abgesehen davon, dass man so wenig wie möglich spoilern sollte, ist es schwierig, den Film in Worte zu fassen. Wenn man sich mit den früheren Filmen des MCU (Marvel Cinematic Universe) nicht auskennt, ist der neue Avengers wahrscheinlich entweder nur leichte Unterhaltung oder sogar eine Überforderung. Sobald man aber nur ein wenig Ahnung hat, ist der Film alles in allem einfach nur episch. Ich muss sagen, als eingefleischter Marvel-Fan bin ich voll auf meine Kosten gekommen. Der gewohnte Witz, ganz viel Action und geniale Special Effects machen „Infinity War“ aus. So viel zum Oberflächlichen.

Was aber noch viel herausragender ist, ist die Besetzung. Selbst die kleinsten Nebenrollen sind mit Stars besetzt. Einfach irre! Selbst die Schauspieler haben kaum einen Überblick darüber, wie viele Superstars im ganzen Film vorkommen. Der Film feiert quasi die letzten zehn Jahre MCU und die 18 vorangegangenen Filme. Neben den ganzen Avengers-Helden wie Iron Man, Captain America, Thor usw. sind nämlich auch die Guardians of the Galaxy mit dabei.

Good vs. Evil

Doch worum geht’s überhaupt? Wie sollte es in einem Superhelden-Film anders sein: Um den Kampf der Helden gegen einen Bösewicht. Aber dieses Mal nicht um irgendeinen Bösewicht, sondern den bösesten unter den Bösen – Thanos. Der ist manchen schon aus früheren Filmen bekannt, wo er immer im Hintergrund agierte. Dieses Mal steht er im Mittelpunkt. Gemeinsam mit seiner „Black Order“-Armee will er das gesamte Universum unter seine Herrschaft bringen, indem er alle sechs Infinity-Steine sammelt. Und dabei begegnet er nach und nach den verschiedenen Helden. Es wird, wie zu erwarten ist, viel im ganzen Universum verteilt gekämpft und nach und nach können sich alle Superhelden in Szene setzen.

Trotz der witzigen Dialoge, für die die Marvel-Filme bekannt sind, herrscht doch eine wirklich düstere Weltuntergangsstimmung. Wenig verwunderlich, denn im Grunde geht es darum, genau diesen zu verhindern. Und darum, sich gemeinsam gegen jemanden aufzulehnen, der sich selbst über alle anderen stellt und über sie herrschen will. Über jemanden, der für sich die „absolute Weisheit“ beansprucht und glaubt, besser zu sein und deswegen das Recht hat, sich als Richter über alle anderen aufzuspielen.

 

Wozu das alles?

Avengers – Infinity War bildet den großen Höhepunkt der ersten zehn Jahre MCU. Bei 18 Vorgänger-Filmen laufen so viele verschiedene Handlungsstränge zusammen, dass man das alles unmöglich in nur einem Film unterbringen kann. Deshalb folgt auch 2019 der vierte Avengers-Teil, der aber wirklich Abschluss und Neubeginn einer Ära sein soll. Ich für meinen Teil bin schon sehr gespannt, wie es weitergeht, vor allem nach der ganzen Geheimnistuerei von Marvel in den letzten Monaten. Die wenigsten Schauspieler haben das Skript lesen dürfen, manche haben Fake-Skripten bekommen und generell ist um den ganzen Film ein riesiges Geheimnis gemacht worden, deswegen werde ich hier auch gar nicht mehr verraten. Nur, dass im Film öfter mit der Wirklichkeit gespielt wird. Und ich als Zuseher bin dann auch aus dem Saal gekommen und wusste mal nicht so genau, was ich denken sollte. Was jetzt überhaupt noch real war, und was nicht. „Am besten ist es, sich vor dem Schauen von allen Reviews und Social Media Plattformen fernzuhalten.“ Das raten zumindest die beiden Regisseure Anthony und Joe Russo. Falls du es doch bis zum Ende meiner Review geschafft hast, freue ich mich und hoffe, ich hab dich neugierig gemacht, aber nicht zu viel verraten…😉

YOU! Film-Bewertung:
(1 = Ziemlich cool, 5 = Ziemlich daneben)
Filmaussage……………………..2
Filmstory……………………………1
Filmumsetzung………………..1
Umgang mit Gewalt……….2
Umgang mit Sprache……..1
Umgang mit Sexualität….1
Insgesamt………………………….1

Text: Ines Breiner / Fotos: Walt Disney/Marvel Studios

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