• Ein Film über Freundschaft, die Probleme des Erwachsenwerdens und darüber, wie wichtig es ist, für das einzustehen, an was man glaubt.

    Ein junger Mann, der versucht, so unauffällig wie möglich durch die High-School zu kommen. Eine neue Schülerin, die den Status quo völlig durcheinanderbringt. Die Tochter eines Pastors, die wegen einer Beziehung, die zu weit ging, in Schwierigkeiten steckt. All die Entscheidungen, die sie jetzt treffen, werden ihre Leben für immer verändern.

    Chase Morgen (Chris Massoglia) ist ein ganz normaler Teenager. Er versucht, in der High-School einfach nur zu überleben. Doch sein letztes Jahr wird alles in seinem Leben verändern. Mitverantwortlich dafür ist seine neue Mitschülerin in der Debattierklasse Grácia Davis (Moriah Peters-Smallbone). Sie ist intelligent, charismatisch, selbstbewusst und voller Überzeugung für das, woran sie glaubt: Gott. Mit ihrem Auftreten macht sie sich sehr schnell viele Freunde, aber natürlich auch Feinde. Doch Chase und sein bester Freund OB stellen schon bald fest, dass auch Grace, wie sie genannt wird, bei weitem nicht so aufgeräumt und sorgenfrei ist, wie sie zuerst angenommen hatten.

    Vergangenheit beeinflusst Zukunft

    Schlechte Erfahrungen, wenn es um Dating und Beziehungen ging, lassen Grace sehr schnell ein Verständnis und eine enge Verbindung zu Bobbi aufbauen. Diese ist eine Mitschülerin mit großen Problemen: Ihr etwas pushender Freund teilt ihren Glauben nicht und ihr Vater, der Pastor, lebt zu sehr in seiner eigenen Welt. Als sie dann unvorhergesehen schwanger wird, weiß sie keinen anderen Ausweg, als abzutreiben, ihren Freund zu verlassen und auch der Konfrontation mit dem Vater aus dem Weg zu gehen. Denn dass seine Enttäuschung und Unverständnis über ihr Verhalten riesengroß sein würde, weiß Bobbi. Grace versucht dabei alles, ihrer neuen Freundin zu helfen.

    Redefreiheit?

    Auch in der Debattierklasse geht es turbulent zu. Grácia fordert mit ihren Argumenten und Meinungen ihren atheistischen Lehrer und auch einige Schüler heraus. Vor allem als sie die Doppel-Moral der Schule anprangert, fangen die Probleme richtig an. Darunter leidet auch ein junger christlicher Lehrer, den die Schule dann schlussendlich freistellt, weil er sich einen Fehltritt erlaubt und mit einer Schülerin gebetet hat. Und auch für Chase kommt der Augenblick, in dem er sich entscheiden muss, was ihm denn nun wirklich wichtig ist und ob er für seine Überzeugungen einsteht oder sich nur weiterhin versteckt, um möglichst unsichtbar zu bleiben.

     

    „Was ist mit einem offenen Dialog? Was ist mit der Suche nach Wahrheit?“

    „Es scheint, dass manche Menschen an dieser Schule freier sind als andere. Das ist ungerecht.“

      Text: Ines Breiner
  • „Jesus hat für uns einen Weg in die wahre Freiheit geschaffen. In Ihm können wir wirklich frei sein - äußerlich und innerlich. Deshalb fordert er uns dazu auf, in dieser Freiheit auch zu leben und uns nicht wieder selbst zu versklaven.“ Danielle Strickland
    Was macht uns unfrei? Worin bin ich in meinem eigenen Leben gefangen? Was hindert mich in meinem Alltag, Jesus komplett zu vertrauen und ihm zu folgen? In ihrem Buch „Angstfrei, Aufbruch in ein weites Leben“ geht Danielle Strickland Stück für Stück die Geschichte vom Auszug Israels aus Ägypten durch. Sie greift dabei einzelne Aspekte heraus, die nicht nur für die Israeliten und Ägypter von vor 3000 Jahren, sondern auch noch heute brandaktuell sind.  Was hält uns eigentlich davon ab, in unserer Freiheit für Gott und andere zu leben und zu geben? Die Israeliten haben in der Wüste versucht, das himmlische Manna aufzubewahren, aber sie konnten immer sammeln, was für einen einzigen Tag genug war. Aller Überschuss ist verdorben. Wo vertrauen wir wie die Israeliten nicht darauf, dass Gott für uns sorgen wird, sondern häufen materielle Dinge an, um eine Illusion von Sicherheit aufzubauen? Nach jedem Kapitel schlägt Danielle drei kleine „Schritte in die Freiheit“ vor, konkrete Fragen oder Vorschläge an den Leser, die das jeweilige Thema des Kapitels aufgreifen. Danielle bringt auch immer wieder Ausschnitte aus ihrer eigenen Geschichte in das Buch mit ein. Ihr persönlicher Weg in die Freiheit war kein leichter, er brachte sie aus einer tiefen Drogen- und Alkoholsucht schließlich zu Jesus. Heute ist sie eine führende Person in der freievangelischen Bewegung „Heilsarmee“. Ihre Berufung ist es außerdem, Frauen aus der Versklavung der Prostitution zu helfen. Sie bindet auch immer verschiedene Erlebnisse aus diesem Feld in ihr Buch mit ein, was zu einer Tiefe beiträgt, die den Leser nicht unberührt lässt. Die verschiedenen Kapitel lassen sich fast als Andachten lesen. Sie verbinden eine persönliche Auslegung der Exodus-Geschichte und konkrete Vorschläge für den Weg in die Freiheit Gottes.  Das Buch ist an junge Erwachsene gerichtet, die nach wahrer Freiheit hungern und die Augen nicht vor der Realität des Lebens verschließen.
  • Narnia... Heimat der sprechenden Tiere und einer bösen Zauberin… Wo Wunder geschehen und eine neue Welt geboren wird.

    Hinter jeder Tür kann sich eine neue Welt verbergen! Aber Vorsicht! Je weniger du suchst, desto mehr wirst du finden. Frag doch z.B. Lucy, Edmund, Susan und Peter, die wortwörtlich kopfüber in ein Abenteuer stolperten (in „Der König von Narnia“). Doch so unterschiedlich die Welten aus C.S. Lewis Büchern auch sein mögen, man findet immer wieder einen Bezug zur eigenen Welt.

    Vielleicht hast du schon einmal einen von den Narnia-Romanen gelesen, einen Film gesehen oder zumindest davon gehört. Diese Bücherreihe ist auch eine der ersten und bekanntesten Jugend-Fantasy-Reihen und aus vielen Bücherregalen nicht mehr wegzudenken. Wenn du Narnia kennst, weißt du vielleicht auch schon, dass der Autor C.S. Lewis nach anfänglichem Atheismus bekennender Christ war und deshalb in seine Bücher zahlreiche biblische Motive eingebaut hat. Ein Paradebeispiel dafür ist sicherlich die Figur des Löwen Aslan, der stark an Jesus Christus erinnert. Allein, dass er sich für einen anderen opfert und dann von den Toten wieder aufersteht, sagt doch schon alles, oder?

    Die Erschaffung der Welt(en)

    Dieser Löwe ist es auch, der diese Welt erschaffen hat: „Der Löwe schritt in dem leeren Land auf und ab und sang sein neues Lied. Es hörte sich weicher und beschwingter an als der Gesang, mit dem er die Sterne und die Sonne erweckt hatte; eine sanfte, wogende Musik. Und während er ging und sang, färbte sich das Tal grün vor Gras. Es breitete sich vor dem Löwen aus wie eine Lache. Wie eine Welle strömte es die sanften Hügel hinauf. Nach wenigen Minuten kroch es an den unteren Hängen der fernen Berge empor, und mit jedem Moment erschien diese junge Welt lieblicher.“ – So liest man im Band 1 der Buchreihe. Und Aslan ist es auch, der am Ende immer das Mächtigste von allen Wesen ist. Auch wenn er kommt und geht, wie es ihm gefällt, schließlich ist er nun mal doch ein wilder Löwe und wird niemals zahm sein. Trotzdem wird er immer bei ihnen bleiben, auch wenn sie ihn nicht sehen können.

    Narnia und seine Abenteuer

    Insgesamt gibt es sieben Bände der Chroniken von Narnia. Chronologisch sind das: „Das Wunder von Narnia“; „Der König von Narnia“; „Der Ritt nach Narnia“; „Prinz Kaspian von Narnia“; „Die Reise auf der Morgenröte“; „Der silberne Sessel“; „Der letzte Kampf“. Bis jetzt wurden davon auch drei Bände verfilmt. In den meisten Büchern kommen Jugendliche aus „unserer“ Welt auf die verrücktesten Arten in die Welt von Narnia, zum Beispiel durch einen Kleiderschrank. Hier ist alles voller Wunder und außergewöhnlicher Kreaturen, sprechender Tiere und Magie. Doch auch in Narnia ist nicht alles eitel Sonnenschein. Das Böse versucht immer wieder, die Oberhand zu gewinnen. Zum Beispiel in Form der Hexe Jadis. Und immer wieder fallen die Menschen diesen Verführungsversuchen zum Opfer. Manchmal scheint es wirklich zu gelingen und das Böse reißt die Macht an sich. Doch da gibt es doch noch den Erlöser, diesen Löwen, Aslan. Er wird denen, die für das Gute und die Freiheit Narnias kämpfen, immer zur Seite stehen, das hat er schon zu Beginn versprochen.

    Tipp zum Lesen!

      Text: Ines Breiner
  • Was bedeutet es, ein freier Mensch zu sein? Ist es möglich, innerlich frei zu sein, selbst wenn meine äußeren Umstände nicht so einfach sind? Diesen Fragen geht der französische Priester Jacques Phillipe in seinem Buch „Die Innere Freiheit“ auf den Grund. Er zeigt, wie wir uns zu einer inneren Freiheit durchringen können: „Es scheint mir für jeden Christen äußerst wichtig zu sein, dass er entdeckt, auch in den ungünstigsten äußeren Umständen in sich selbst einen Raum der Freiheit zu besitzen, den niemand ihm entreißen kann, weil Gott dessen Ursprung und Bürge ist.“ Das Buch ist in fünf Teile gegliedert, die sich mit der Bedeutung von wahrer Freiheit, dem gegenwärtigen Augenblick, den Tugenden Glaube, Hoffnung und Liebe und geistiger Armut beschäftigen. Gerade der Hoffnung schreibt Jacques Phillipe eine Schlüsselrolle zu. Ohne Hoffnung, sagt er kann man kaum im Glauben und in der Liebe wachsen. Alle drei sind aber Voraussetzungen für eine wahre Freiheit. Jacques Phillipe zeichnet sich durch einen einfachen Schreibstil aus, der leicht zu lesen ist, aber sehr tiefe Wahrheiten berührt.  Insgesamt richtet sich das Buch eher an Leser, die dafür bereit sind, in ihrem Leben mit Gott tiefer zu gehen. Es ist auch eine passende Wahl, es mit einer Kleingruppe zu lesen und Stück für Stück durchzugehen. Der Autor ist ein Mitglied der Gemeinschaft der Seligpreisungen, einer Bewegung, die im Zuge der Charismatischen Erneuerung in Frankreich entstanden ist. Ihm sind wichtige Aufgaben in der Gemeinschaft anvertraut, außerdem hält er seit 1975 regelmäßig Vorträge in Frankreich, den USA und anderen Ländern.
  • Christen gelten als Unruhestifter und Staatsfeind Nr. 1. Was tun, wenn sich die Sehnsucht nach Liebe und Gemeinschaft nur doch nicht so einfach unterdrücken lassen?

    Europa im 22. Jahrhundert. Oder nach der neuen Zeitrechnung: im Jahre 331 Anno Illumini. Eine Gesellschaft, in der es keine Krankheiten, keine Kriege, keine Arbeitslosigkeit gibt. Ein System, das auf vier Säulen steht: Frieden, Gleichheit, Toleranz und Freiheit. Einzelne Staaten gibt es nicht mehr, es herrscht ein totaler Überwachungsstaat. Außerdem muss jeder sich mit 16 entscheiden, welche Laufbahn er einschlagen möchte: die dionysische oder die apollinische. Dionysier sind Priester und Priesterinnen, die Apolliner die Gelehrten, die bis zu ihrer „Erleuchtung“ viele Jahre die verschiedensten Selbstverwirklichungsstufen erreichen müssen. Außerhalb dieses Systems ist ein Überleben kaum möglich, wie es scheint. Doch es scheint plötzlich alles nur mehr Fassade zu sein.

    Suche nach der Wahrheit

    Das muss die junge Apollinerin Anna Tanner erkennen. Ihr komplettes Leben wird auf den Kopf gestellt, als ihr ein Bettler einen Zettel in die Hand drückt, auf dem ein Kreuz gezeichnet ist und folgende Worte stehen: „Ihr werdet die Wahrheit erkennen, und die Wahrheit wird euch befreien!“ Aus Verwirrung wird Neugierde und schon bald befindet sich Anna auf einer Suche, die ihr Leben für immer verändern wird – sie sucht nach den Christen. Noch nie zuvor hatte sie von ihnen gehört. Sie trifft auf eine Gruppe, die im Untergrund leben muss, weil sie, trotz all der gepredigten Toleranz, vom Staat verfolgt werden. Sie ist fasziniert von ihnen. Es ist das erste Mal in ihrem Leben, dass sie so etwas wie Liebe, Freude, Freundschaft und Geborgenheit erlebt. Und schon kurz nach dem Kennenlernen beschließt sie, ihnen zu helfen, auch wenn es für sie gefährlich wird. Denn eines ist Anna klar, in ihrer gewohnten Welt ist eigentlich nichts wirklich, wie es scheint, und der Staat ist zutiefst korrupt.

    Gut oder böse?

    Doch Anna weiß nicht, wem sie vertrauen kann. Jeder einzelne versteckt sich hinter einer Maske. Und so beginnt für sie eine spannende, gefährliche Odyssee: zur Wahrheit, zu Jesus und seinen Christen. Schwierig wird es vor allem, als sich noch weitere Gefühle in Annas Leben schleichen, nämlich Gefühle für einen Mann: Adonis Magellan. Kann sie ihm vertrauen? Und was ist mit ihrem besten Freund Felix? Was weiß ihre kranke Mutter, die sie seit Jahren vor dem System verstecken muss, über die Christen? Und welche Rolle spielte ihr verstorbener Bruder Michael? Annas Reise hat erst begonnen. Denn plötzlich ist sie selbst eine gesuchte Verbrecherin. Sie muss über sich selbst hinauswachsen, um es mit den Mächtigen in der Gesellschaft aufzunehmen.

    Die Schweizer Autorin Lydia Schwarz hat mit der „Kreuzträgerin“ eine fesselnde Zukunftsvision geschaffen, die einerseits so unwirklich und auf der anderen Seite wieder so beunruhigend realistisch ist. Die Spannung ist greifbar und nach dem großen Finale des ersten Bandes geht es für Anna Tanner, ihre Familie und die Christen erst wirklich los.

    „Zu meinem Erstaunen zog er sich tatsächlich mit leicht zitternden Händen die Maske vom Gesicht. Und im Lichtstrahl einer Taschenlampe sah ich das weiche, narbige Gesicht eines Jungen. Am Kragen trug er das Emblem der Sicherheitswächter Mitteleuropas.

    Sie hatten mich gefunden!“

     

    Text: Ines Breiner

  • Was passiert, wenn dein ganzes Leben plötzlich komplett auf den Kopf gestellt wird? Suchst du nach der Wahrheit? Wirst du vergeben können?

    Hannah muss im Krankenhaus nach einem epileptischen Anfall auf der Bühne erfahren, dass ihre Eltern gar nicht ihre leiblichen Eltern sind. Sie wurde als Baby adoptiert. Sie war ein Frühchen. Aber das ist noch nicht alles: Sie überlebte eine Spätabtreibung! Komplett überfordert begibt sich die 19-Jährige auf die Suche nach ihrer leiblichen Mutter.

    Neben den körperlichen Leiden wie Epilepsie und Asthma hat Hannah auch mit Depressionen zu kämpfen. Das Gefühl, unerwünscht zu sein, plagt sie. Als ihre Eltern in ihrem Tagebuch darüber lesen und nachdem sie erneut einen Anfall hatte, eröffnen sie ihr die Wahrheit. Zornig auf ihre Eltern, macht sich Hannah auf einen Roadtrip mit Freunden, um die ganze Geschichte ihrer Geburt zu erfahren und ihre leibliche Mutter zu finden. Sie will endlich wissen, wer sie wirklich ist. Ihr bester Freund Jason unterstützt sie dabei. Allerdings läuft diese Suche nicht ganz ohne Komplikationen ab.

    Von Hass…

    Nach einigem Suchen, einer Verhaftung und anderen Hindernissen steht Hannah der Krankenschwester gegenüber, die bei ihrer versuchten Abtreibung dabei war. Und die kann ihr endlich den Namen ihrer biologischen Mutter nennen: Cindy Hastings. Bei dem emotionalen Gespräch mit Mary, der Krankenschwester, erfährt Hannah auch von ihrem Zwillingsbruder Jonathan. Auch er wurde von ihren Eltern adoptiert, verstarb aber nach wenigen Monaten im Krankenhaus. Aufgewühlt macht sie sich auf den Weg in die Anwaltskanzlei, in der ihre Mutter mittlerweile arbeitet. Als sie ihr gegenübertritt, bemerkt sie die Überforderung Cindys, die plötzlich umschlägt, als deren Ehemann auftaucht. Auf einmal behandelt sie Hannah wie eine Klientin, als ob sie nicht wüsste, wer sie ist. Hannah muss mitansehen, wie Cindy mit ihrer kleinen Tochter im Arm ins Auto steigt und davonfährt. Ihr Hass und das Unverständnis für ihre biologische Mutter werden nur größer.

    …zu Vergebung

    Plötzlich steht auch ihr Adoptivvater vor ihr. Jasons eifersüchtige Freundin Alanna hatte ihn benachrichtigt. Und Jason, der die ganze Zeit an ihrer Seite war, wird verboten, weiter Kontakt zu Hannah zu haben. Doch endlich erzählen ihr ihre Eltern die ganze Wahrheit, zu ihrer Geburt und der Adoption, den Aufenthalten im Krankenhaus und Jonathan. Hannah erfährt auch, dass ihre Eltern kurz vor der Adoption selbst Zwillinge erwarteten, die sie allerdings verloren. In dieser Zeit suchte ihre Adoptivmutter eine Kirche in der Nähe des Krankenhauses auf, um zu beten. Dorthin zieht es jetzt auch Hannah. Sie trifft auf den Pfarrer, mit dem sie schließlich über alles reden kann: den Hass auf ihre Mutter und sich selbst, das Gefühl, unerwünscht zu sein und die Wut auf ihre Eltern, aber auch ihre eigenen Schuldgefühle. Als der Priester eine Stelle aus einem Paulus-Brief zitiert, kann Hannah erkennen, dass sie vergeben kann. Dass nur diese Vergebung für sich, ihre Mutter und ihre Adoptiveltern sie am Ende frei machen kann.

    „Ich vergebe dir!“

    Das sind so mächtige Worte. Am Ende kann sie ihrer leiblichen Mutter verzeihen, ihren Eltern und vor allem sich selbst. Sie erkennt, dass sie nicht unerwünscht ist und immer schon sehr geliebt wurde. Von ihren Eltern. Dass auch sie ihren Platz in der Welt hat und es gut ist, dass sie lebt. Denn diese Vergebung befreit sie von ihrem Hass und Hannah kann endlich loslassen.

    „October Baby“ beruht auf der wahren Geschichte von Gianna Jessen, die in einem YouTube-Video über ihre Erfahrungen erzählt. Sie wurde nach einem fehlgeschlagenen Abtreibungsversuch geboren.

      Text: Ines Breiner
  • Wenn wir in uns selbst ein Bedürfnis entdecken, das durch nichts in dieser Welt gestillt werden kann, dann können wir daraus schließen, dass wir für eine andere Welt erschaffen sind. – C.S. Lewis
    Ein „must have read“ der christlichen Apologetik. Der englische Literaturprofessor und Hobby-Theologe - wie Lewis sich selbst beschreibt - hat in diesem Werk logische Argumente zum Christentum zusammengefasst und nachvollziehbar analysiert. Sein cleverer Schreibstil ist einzigartig, recht komplex und dennoch amüsant zu lesen. Lewis greift in dem Buch mit dem englischen Originaltitel: Mere Christianity (Christentum schlechthin) zahlreiche Denkanstöße auf, die eine intellektuelle Grundlage für das Christentum darbieten.  Ohne von Anfang an davon auszugehen, dass der Leser selbst vom Christentum überzeugt sei, beginnt er mit der Unterscheidung von Gut und Böse. Rivalisierende Gottesvorstellungen oder philosophische Gedankenkonzepte wie die Psychoanalyse, werden im Verlauf des Buches genauso betrachtet wie Sozialethik, das Thema Sünde, die Tugenden Glaube, Hoffnung und Liebe, oder die Dreifaltigkeit.  Lewis, der übrigens auch der Autor der bekannten Fantasy-Romane „Die Chroniken von Narnia“ ist, beweist in diesem Buch seine Fähigkeit, komplexe theologische Themen in einen, für einen Laien verständliche Sprache zu präsentieren. Durch den, für Lewis typischen Sprachwitz, ist das Buch, das eigentlich eine Sammlung von seinen Radiovorträgen ist, dennoch spannend zu lesen.  Empfehlenswert ist das Buch für Alle, die gerne ein paar logische Argumente für das Christentum parat haben möchten. Interessant ist es aber auch für jeden, der sich für das Christentum interessiert und offen für einen logischen, intellektuellen Zugang zu der Weltreligion ist. 
  • Auf dem Weg vom jungen Mädchen zur erwachsenen Frau gibt es viele Hürden zu bewältigen. Mit dem neuen Buch von Christina Walch bist du bestens dafür gerüstet.

    Bin ich gut genug? Oder nur durchschnittlich? Zu „normal“, gar nichts Besonderes? Und wie sieht es eigentlich bei mir mit dem Geliebt-Sein aus? Solche und ähnliche Fragen stellt sich wohl jedes Mädchen immer mal wieder. Wahrscheinlich gehören die einfach irgendwie zu unserem Leben, zum Erwachsenwerden dazu. Dass es sehr wohl Antworten auf diese Fragen gibt und vor allem, dass du damit auf keinen Fall allein dastehst, beschreibt Christina Walch hier sehr schön. Außerdem brauchst du dich auf keinen Fall schlecht zu fühlen, wenn du dir diese Fragen stellst. Oder wenn du dich einmal nicht geliebt fühlst. Denn bei Liebe geht es eben nicht allein um Gefühle. Da gehört noch so viel mehr dazu.

    Von Einzigartigkeit, Schönheit, Liebe und einem Schatz

    Das sind die Themen, mit denen sich „Rise and Shine“ auseinandersetzt. Es geht nämlich um dich! Um deine Einzigartigkeit, dass du kostbar und gewollt, unendlich geliebt bist. Und dass dir damit auch ein ganz bestimmter Platz hier auf Erden zukommt: deine Berufung. Wie auch immer die dann konkret aussehen mag, in erster Linie bist du einmal zur Liebe berufen. Zum Lieben und Geliebt-Werden.

    „Als Tochter Gottes kannst du dir deiner Schönheit, deines Wertes und deiner Liebe sicher sein und wissen, dass du nicht allein auf dieser Welt für dich kämpfen musst, denn für dich wird gesorgt.“

    Auf sehr persönliche Weise schildert Christina Walch ihren eigenen Werdegang vom Teenager bis zur Ehefrau, welche Hürden und Probleme sie auf dem Weg dorthin überwinden musste, und wie wichtig Gottvertrauen auf diesem Pfad ist. Vor allem müssten wir uns von unserem Bild der Liebe verabschieden. Von dieser romantischen Vorstellung, Schmetterlingen im Bauch, Happy End à la Hollywood usw. Natürlich kann es das auch geben, aber eben nicht nur, da gehört noch viel mehr dazu. Zum Beispiel auch unsere Sexualität, Selbst-Liebe, Schönheit und ja, auch das Single-Sein.

    „Die Welt braucht Frauen wie dich, deren Herzen frei von Urteilen sind und deren Münder voll von Ermutigung, Anerkennung und Bestärkung sind. Frauen, die Großes bewegen durch ihren kleinen, demütigen Beitrag im Alltag.“

    „Rise and Shine – Weil du kostbar bist“ ist ein tolles, berührendes Buch, mit vielen Anregungen, Gebeten, Fragen mit Platz zum Beantworten und Gedanken machen. Nicht nur für Teenager, sondern auch für jede junge Frau sehr empfehlenswert!

    Zur Person Christina Walch

    Christina Walch hat Recht und Wirtschaft in Salzburg studiert. Mittlerweile lebt sie mit ihrem Mann und ihrer kleinen Tochter in der Nähe von Turin, Italien. Schon bevor sie ihr Buch geschrieben hat, hat sie ihren eigenen Blog gestartet, auf dem sie Frauen zu Themen wie „die wahre Liebe“, Schönheit und Glaube ermutigt.

    www.christinawalch.com   Text: Ines Breiner
  • Ein Kurzfilm über die Schönheit jedes einzelnen. Jeder Mensch ist etwas Besonderes!

    Du bist wundervoll! Wann hast du das zum letzten Mal gehört? Gibt es Menschen in deinem Leben, die dir das sagen?

    Wenn nicht, dann lass dir jetzt gesagt sein: Du bist wundervoll! Wenn ja, dann hast du sehr viel Glück. Mehr, als viele andere Menschen. Und definitiv mehr als Will (Nick Vujicic). Denn der bekommt das ganze Gegenteil davon täglich ins Gesicht geschleudert.

    Will wird als Attraktion des Absurditäten-Kabinetts – oder auch Freak-Show – eines Zirkus ausgestellt. Er ist der Mann ohne Arme und Beine. Verspottung, Entsetzen und sogar Beschimpfungen sind für ihn Alltag. In dieser grausamen Realität gefangen, kommt es aber auf einmal zu einer unerwarteten Begegnung. Denn auf Bitten des kleinen Jungen Sammy besucht Mr. Mendez diesen Zirkus und sieht dabei Will. Er geht zu ihm und sagt ihm: „Du bist großartig!“ Wills Reaktion folgt sofort: Er spuckt ihm direkt ins Gesicht.

    Neue Familie

    Doch diese Aussage gibt Will zu denken. Vor allem als er erfährt, wer dieser Mann ist, dem er ins Gesicht gespuckt hat: Mr. Mendez leitet den berühmten „Butterfly Circus“. Er reist mit seinen Darstellern quer durchs Land und begeistert die Menschen. Deswegen schummelt sich Will dann kurzerhand auch auf einen ihrer Lastwagen. Trotz des überraschenden Auftauchens wird Will sofort in die Zirkusfamilie aufgenommen. Allerdings gibt es hier keine Freak-Show. Ganz zum Erstaunen von Will. Denn, wie Mr. Mendez es ausdrückt: „Es ist gar nichts Inspirierendes daran, die Unvollkommenheiten eines Menschen zur Schau zu stellen!“

    Die Schmetterlinge

    Was diesen Zirkus ausmacht sind die Individuen, die Darsteller der Show. Jeder ist etwas Besonderes und begeistert damit die Menschen: durch Stärke, Trapez- und Verbiegungskünste oder Ähnliches. Und jeder einzelne von ihnen musste erst lernen, dass er diese Fähigkeiten in sich trägt. Etwas, das auch Will erst lernen muss. Denn Will mag zwar keine Arme und keine Beine haben, aber er ist dennoch stark, kann unabhängig sein und anderen Menschen mit ähnlichen Einschränkungen Mut machen.

    Ermutigende Geschichte

    Ganze 12 Tage dauerte die Gesamtproduktion des Projekts nur, mit insgesamt 150 Beteiligten. Neben einer wundervollen filmischen Umsetzung dieses ausgezeichneten Kurzfilms wird vor allem auch eine großartige Botschaft übermittelt. Eine Botschaft, die der Will-Darsteller Nick Vujicic schon seit Jahren auf der ganzen Welt verbreitet: Auch wenn man keine Gliedmaßen hat, kann man ein erfülltes Leben führen. Ein Leben ohne Limits! So lautet auch der Titel seiner Autobiografie. Der Film berührt. Genauso wie Nicks persönliche Geschichte eine Inspiration ist. Außerdem ist er eine tolle Aufforderung zu einem weiteren Motto von Nick: „Wenn kein Wunder passiert, sei selbst eins!“

     

    Text: Ines Breiner

  • Der außergewöhnliche Lebensweg von Louis Zamperini ist ein gewaltiges Zeugnis für die Macht der Vergebung.

    „Unbroken – Weg der Vergebung“ schließt als eine Art Fortsetzung an den fast gleichnamigen Film „Unbroken“ von Regisseurin Angelina Jolie an. In beiden Spielfilmen wird die außergewöhnliche Lebensgeschichte des Amerikaners Louis Zamperini, genannt „Lou“, gezeigt. Er nahm als Überraschungstalent 1936 an den Olympischen Spielen in Berlin teil, wurde dann in den 2. Weltkrieg als Soldat eingezogen. Bei einem Einsatz wurde sein Flugzeug getroffen, musste notlanden. Zamperini trieb daraufhin wochenlang ohne Verpflegung auf dem Meer, überlebte knapp und wurde dann von den Japanern „gerettet“ und in ein Kriegsgefangenenlager gesteckt. Auch das überlebte er, Hunger, die zahlreichen Misshandlungen und Foltern. Die Heimkehr bildet den Anfang des Films.

    Doch Zuhause beginnt erst der richtige Kampf ums Überleben für Louis. Er kämpft mit Flashbacks, Albträumen, muss sein Trauma irgendwie verarbeiten. Sein schlimmster Peiniger Watanabe verfolgt ihn regelrecht in seinen Gedanken. Trotz der glücklichen Heirat mit Cynthia und der Geburt der gleichnamigen Tochter wird das Leben nicht leichter für ihn. Er findet keinen Job, flüchtet sich in die Alkoholsucht, will sich nicht helfen lassen. Cynthia betet aber seit Beginn für ihren Mann, immer und immer wieder, doch irgendwann ist es für sie so schlimm, dass sie fast die Scheidung will. Bis sie erneut, durch Gebet daran erinnert wird, wieso sie Louis geheiratet hat, warum sie ihn liebt und warum sie die Hoffnung nicht aufgeben will. Lou hatte sich da schon länger von Gott abgewendet. Während der Gefangenschaft und auf dem Ozean bettelte er noch regelrecht für seine Rettung, zuhause war dann keine Spur mehr von Dankbarkeit oder Gottesfurcht.

    Einmal mehr, nachdem Cynthia Lou mit ihrem Wunsch nach einer Scheidung konfrontiert hat, versucht sie, ihn zu überreden, mit ihr zu einem „Revival“ mit Pastors Billy Graham zu kommen. Unmutig begleitet er sie. Die Worte Grahams sind bald zu viel für ihn: „Sich von Gott abzukehren, das ist der gefährlichste Platz, an dem du stehen kannst! Dazusitzen, Tag für Tag und Erlösung niemals zu akzeptieren. Sodass Gott nicht einmal in dein Herz gelangen und dich vor dir selbst retten kann.“ Doch als Louis schon kurz davor ist zu gehen, erinnert er sich plötzlich an ein Versprechen, das er auf dem Meer dahintreibend an Gott gemacht hatte: „Wenn du mich rettest, werde ich dir für immer dienen.“ Das trifft ihn diesmal tief und von diesem Zeitpunkt an beginnt für ihn – endlich – ein neues Leben.

    Jahre später steht Louis dann zum ersten Mal wieder einigen seiner früheren Aufseher und Peiniger gegenüber, in einem japanischen Gefängnis. Was wird er zu ihnen sagen? „Es ist okay, ich vergebe euch.“ Watanabe ist nicht darunter, falls er jemals gefangen werden sollte, lässt Louis eine Nachricht für ihn da: Eine Bibel mit der Anweisung, die Stelle Matthäus 6,14 aufzuschlagen: „Denn wenn ihr den Menschen ihre Verfehlungen vergebt, dann wird euer himmlischer Vater auch euch vergeben.“ Sein ganzes restliches Leben widmete er nun der Botschaft Jesu, sein Lieblingsthema und Herzensanliegen die Vergebung.

    Text: Ines Breiner