Wunder gibt es in den verschiedensten Formen. Nahtoderfahrungen sind eine ganz eigene Kategorie. Sie ermöglichen nicht nur etwas scheinbar Unmögliches, sondern können uns Menschen eine Antwort auf die unbeantwortbare Frage geben: Was passiert mit uns, nachdem wir gestorben sind?

Menschen, die nichts Außergewöhnliches in ihrem Leben geleistet oder verbrochen haben, erzählen weltweit von sogenannten „Nahtoderfahrungen“. Es sind Menschen jeglicher Herkunft und Religion, die von ähnlichen Erlebnissen berichten, die ihnen während ihres vorübergehenden, klinischen Todes passiert sind. Ärzte und Wissenschaftler stehen vor einem Rätsel. Keiner kennt die Ursache.

Gehirnzelle
Arztutensilien

Alles Einbildung?

Aber könnten es nicht Halluzinationen sein, die durch die Narkose oder Sauerstoffmangel entstanden sind? Aus neuropsychologischer Sicht ist es nicht möglich, sich Dinge im Gehirn vorzustellen, wenn dieses nicht einmal aktiv ist. Neurochirurg Dr. Alexander Eben formuliert es so: „Wenn man den Stecker zieht, geht der Fernseher aus.“ Er selbst beschreibt es so in seinem Buch über seine eigene Nahtoderfahrung. Wenn das Zentrum aller körperlichen Wahrnehmungen also nicht arbeiten kann, müssen sich auch Wissenschaftler und Ärzte die Frage stellen, wie derartige Erlebnisse möglich sein können. Patienten beschreiben oft, sie hätten Vorgänge während ihrer Leblosigkeit mitbeobachtet, die sie gar nie wahrnehmen hätten können. Selbst wenn man versucht, es als „Gehirnstörung“ zu erklären, bleiben derartige Erfahrungen dennoch unerklärlich. Auch Neurologen müssen daher annehmen, dass es noch andere Möglichkeiten der Sinneseindrücke gibt, die bisher nicht erklärbar sind.

Wie schaut‘s denn wirklich aus?

Die immer wiederkehrenden Motive geben uns vielleicht eine Ahnung, wie es nach dem Tod wirklich weitergehen könnte. Immer wieder sehen sich Menschen auf dem Operationstisch liegen oder schweben anderswo neben ihrem physischen Körper. Das berüchtigte „Licht am Ende des Tunnels“ ist auch durch zahlreiche Erfahrungen dokumentiert worden. Sind die betroffenen Personen tatsächlich in dieses Strahlen gekommen, gehen die Berichte in verschiedene Richtungen. Wie ein kleiner Junge in dem Buch „Den Himmel gibt’s echt“ beschreibt, sind im Himmel alle Seelen wieder jung und glücklich. Ein anderer erklärt ihn als Raum aus Licht und Ruhe. Ein roter Faden lässt sich jedenfalls erkennen: das Gefühl von Liebe, Ruhe, Frieden, Geborgenheit und Schmerzlosigkeit. Viele sprechen auch von verstorbenen Verwandten, Bekannten und Freunden, die sie dort gesehen haben. Einigen wird auch das Glück zuteil, Jesus persönlich kennenzulernen.

Schienentunnel

Muss ich wieder zurück?

Die meisten der Zeugen betonen sogar, dass sie von dem mysteriösen Jenseits nicht mehr zurück auf die Erde wollten. Der Einstieg ins irdische Leben fällt vielen oft schwer. Wut, Trauer, Verwirrung und Enttäuschung sind oftmals die ersten Gefühle nach dem Erwachen. Man sollte meinen, sie freuen sich, wie ihre Freunde und Familie, wieder da zu sein. Der Frust scheint wie eine unnatürliche Reaktion. Jedenfalls für uns, die den Himmel noch nicht kennen…

Back On Earth – Was jetzt?

Während viele einen völlig neuen Schwerpunkt in ihrem Leben setzen, fallen bei anderen kleine Veränderungen mehr ins Gewicht. Die einen finden zum Glauben oder schreiben Buchbestseller. Die anderen suchen ihr Glück weniger in Dingen, wie Geld, Kleidung und schnellen Autos. Stattdessen konzentrieren sie sich auf das Wesentliche im Leben: Familie, Freunde und Beziehungen. Sie haben keine Angst mehr vor dem Tod.

Manchen wird vor ihrer Rückreise eine Aufgabe oder ein einfacher Satz wie: „Die Erde braucht dich noch“, mitgegeben. Oft wird ihnen aber erst im Laufe des Lebens klar, was damit eigentlich gemeint war. Ob es die Priesterberufung, die Rolle als Familienvater oder ein einfacher Berufswechsel ist – ein Mensch kann eine noch so unwichtig erscheinende Aufgabe haben, die für Gott dennoch anscheinend einen riesigen Wert hat.

„Ich hab begriffen, dass er mich kompromisslos liebt“

Frank wurde von Blutkrebs geheilt. Er erzählt seine Geschichte in einem Interview mit ERF „Mensch, Gott!“ und berichtet, was viele vor ihm auch schon erleben durften.

Seine Nahtoderfahrung dauerte 12 Minuten, in denen seine Mutter mit einem Glauben und einer Zuversicht für ihn betete, die beneidenswert sind. Er selbst berichtet, er ging aus seinem Körper heraus und begegnet Jesus im Himmel.

Seine Himmelserfahrung

Deckend mit anderen Berichten schwärmt er von dem allgegenwärtigen Licht und der Kraft, die überall spürbar sind. Als er vor Jesus höchst persönlich steht, findet er in seinem Blick unendliche Wertschätzung, Anerkennung und Liebe. Alles, was man sich auf der Erde wünscht, findet er in den Augen Jesu. Der Himmel um ihn herum ist vollkommen unwichtig. Doch er muss wieder zurück…

Seine Heilung

Durch ein massives, medizinisch nicht erklärbares Wunder ist sein Körper vollkommen geheilt. Neue Niere, neue Leber, neues Blut. Die Ärzte können es nicht fassen. Die plötzliche Aufmerksamkeit interessiert Frank jedoch gar nicht. Er würde lieber zurück in den Himmel.

Ärzte in OP Saal

Vier Dinge, die sich für ihn geändert haben:

  1. Seine Freude auf den Himmel
  2. Seine Lebenseinstellung
  3. Seine Beziehung zu Jesus
  4. Sein Bibelverständnis

Er hat begriffen, dass er Gott voll und ganz vertrauen kann. Sein Leben lebt er nicht außergewöhnlich anders, wie man als Außenstehender meinen könnte. Innerlich hat sich für Frank jedoch sehr vieles verändert. Doch seine Zuversicht und Lebenseinstellung strahlen einen unfassbaren Frieden aus.

Viele Bibelstellen hat er nun verstanden und ist überzeugt: Das Wichtigste ist, dass Gott einen tatsächlich bedingungslos liebt. Jesus sucht die persönliche Beziehung zu jedem Menschen.

Hände mit Herz
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