1.Wie gut kennt Gott dich eigentlich?

Weiß er überhaupt, was in deinem Leben geschieht? Kennt er deine Freunde? Weiß er, was dich traurig oder glücklich macht? Die Antwort ist: Ja! Er weiß das alles. Und er möchte, dass du ihm alles erzählst. Für einen guten Vater ist die Familie ohne Frage sein Ein und Alles! Er kennt seine Kinder so gut, dass er ihnen selbst Dinge ansieht, die sie ihm nicht erzählen!

In der Bibel steht, dass Gott nicht nur die Haare auf deinem Kopf gezählt hat, sondern, dass er sogar dein Inneres geschaffen hat! Er kennt deine ersten Gedanken am Morgen und die letzten vorm Einschlafen. Er weiß, wie du dich fühlst, wenn du die Schule betrittst, wenn du eine Note rausbekommst, wenn du im Sport gewinnst oder dich vor allen lächerlich machst. Er fühlt mit dir, wenn du Streit mit Freunden hast. Egal wo, Gott will dir nah sein!

Wie viel Persönliches erzählst du Gott von dir? 1 =wenig; 5=viel

2.Straft Gott wie ein strenger Vater?

Wer kennt es nicht, dieses unangenehme Gefühl, wenn man etwas kaputt gemacht hat und hofft, dass es keiner merkt? Wir alle haben Angst, unsere Fehler zuzugeben und dafür gejudget oder vielleicht sogar bestraft zu werden. Auch vor Gott verstecken wir uns oft.

Doch warum eigentlich? Ein guter Vater würde sein Kind doch nie bestrafen, wenn es hinfällt. Ganz im Gegenteil: Er hilft ihm auf. Gott kennt deine Schwächen, er ist unendlich geduldig. Es gibt keine Sünde, die er nicht verzeihen würde!

Wie oft kommst du vertrauensvoll zu Gott, wenn du einen Fehler gemacht hast? 1=selten; 5=oft

3.Kann ich Gott vertrauen?

„Ich bin enttäuscht von dir.“ Ein niederschmetternder Satz. Doch wie geht Gott mit deinen Fehlern um? Ist er enttäuscht? Oder zornig? Oder genervt?

So wie ein liebender Vater das Beste für sein Kind will, will Gott es auch für dich. Es schmerzt ihn also, wenn du auf Wegen gehst, die nicht gut für dich sind. Aber gleichzeitig würde er dich niemals enttäuscht aufgeben! Er liebt dich! Das heißt auch, dass er dich ganz mit deinen Schwächen annimmt!
Du kannst ihm vertrauen! Er will dich herausführen aus allem, was dir schadet! Denn er hat für dich Pläne des Heils und nicht des Unheils (Jeremia 29, 11)!

Wie stark vertraust du auf Gottes unendliche Liebe? 1=nicht wirklich;5=sehr

4.Kann ich Gott vertrauen?

Ein guter Vater erzieht sein Kind so, wie er es für richtig und wahr hält. Manchmal widerspricht sich das allerdings mit den Wünschen des Kindes. Unser leiblicher Vater ist nicht unfehlbar, er ist menschlich. Deshalb fällt es uns manchmal schwer, ihm zu gehorchen. Aber auch wenn wir sie nicht immer verstehen, wollen die Eltern im Normalfall das Beste für dich.
Um wie viel mehr gilt das bei Gott: Er ist unfehlbar! Er ist die Wahrheit selbst! Er ist reines Licht und keine Dunkelheit ist in ihm (1 Johannes 1,5). Er weiß genau, was das Richtige für uns ist. Ihm können wir tatsächlich blind vertrauen. Blind heißt auch da, wo ich nicht sehe. Hab keine Angst, deine Zukunft in seine Hand zu legen!

Wie sehr glaubst du wirklich, dass Gott weiß, was das Beste für dich ist? 1=nicht wirklich;5=sehr

5.Kann Gott alles?

„Mein Papa kann alles!“ Das ist auch eine Sache, die wir an unseren Vätern so lieben. Wir sagen, dass unser Vater im Himmel allmächtig ist. Aber glaub ich das auch? Vor allem, wenn man in den Nachrichten das Leid auf dieser Welt sieht. Wieso tut Gott keine Wunder? Warum rettet er nicht die von Naturkatastrophen betroffenen Menschen oder schlichtet die Kriege? Warum lässt er so viele Probleme auch in deinem Leben zu? Ein guter Vater lässt seinen Kindern die Freiheit, selbst ihr Leben in die Hand zu nehmen.
Er wird nicht alle Gefahren verhindern. Aber er wird immer an deiner Seite sein, wenn du es schwer hast. Und wenn es gar nicht mehr geht, holt er dich auch aus der Patsche!

Glaubst du an Gottes Wirken in deinem Leben? 1=nicht wirklich;5=sehr

6.Verbringst du Daddy-Time?

Die Zeit mit Papa zu verbringen, ist irgendwie immer etwas Besonderes. Da kommt es gar nicht so sehr darauf an, was man tut, sondern einfach, dass man gemeinsam etwas tut. Bei seinem Vater fühlt man sich gut. Man ist stolz, weil man weiß, ich bin sein Sohn, ich bin seine Tochter. Hast du gewusst, dass die offiziellen Gebete der Kirche immer an Gott Vater gerichtet sind? Jesus hat gesagt: Alles, worum ihr den Vater in meinem Namen bittet, wird er euch geben (Joh 15,16). Darum hören wir in der Kirche oft: „Darum bitten wir durch Jesus Christus, unseren Herrn…“ Wir dürfen und sollen auch direkt zu Jesus beten, aber Jesus will uns immer zu seinem Vater führen, der auch unser Vater ist. Wie Jesus dürfen wir zu Gott „Papa“ sagen.

Wie oft denkst du beim Beten an Gott als deinen Papa? 1=selten;5=sehr oft