Men In Black International

Die Männer in Schwarz sind zurück! Oder doch eher die Frauen in Schwarz? Im neuen, vierten Teil der SciFi-Erfolgsfilme kommen ein paar Neuerungen auf die Agenten zu. Aber der Auftrag bleibt mal wieder derselbe: „Die Erde vor dem schlimmsten Abschaum des Universums beschützen“.

Mit: Chris Hemsworth, Tessa Thompson, Liam Neeson, Emma Thompson
Laufzeit: Minuten
Filmstart:14. Juni 2019

Ende der 90er Jahre kam der erste Teil von „Men in Black“ in die Kinos. Teil zwei und drei folgten wenig später. In den Hauptrollen besetzt mit Will Smith und Tommy Lee Jones waren sie ein großer Erfolg. 2019 kommt nun die Fortsetzung, Teil 4. Allerdings ändert sich nun doch einiges. Wie der Titel bereites verrät, „International“, spielt der Film nun nicht nur mehr in den USA, sondern geht auf internationale, weltweite Alien-Jagd.

Agentin M (Tessa Thompson) wird eingekleidet.

Einmal kurz die Welt retten…

Die Büros der Men in Black haben sich über den gesamten Erdball ausgeweitet. Dabei wird dem hochdekorierten Agenten H (Chris Hemsworth) unfreiwillig der Neuling, die motivierte Agentin M (Tessa Thompson) zur Seite gestellt. Er, der Obermacho. Sie, die neugierige Streberin. Auf den ersten Blick keine gute Kombination. Doch das zählt plötzlich nicht mehr, wenn auf einmal wortwörtlich ihre gesamte Welt vor der Auslöschung steht. In ihrem Büro in London gibt es nämlich einen Maulwurf. Auf einmal stehen sie zwischen den Fronten. Wer ist gut? Wer ist böse? Und wer ist der Verräter? Wie können sie die große Invasion des „Schwarms“ verhindern?

Agent H (Chris Hemsworth).

So unterhaltsam „Men in Black International“ auch ist, wenn es um die Locations geht, fehlt meistens einfach der Witz, die Dialoge sind zu oberflächlich. Außerdem ist die Handlung leider schon sehr vorhersehbar. Das Zusammenspiel von Chris Hemsworth und Tessa Thompson erinnert sehr stark an ihre Performance in Marvels „Thor: Tag der Entscheidung“. Auch die Superstars Emma Thompson und Liam Neeson als Chef-Agenten gehen unter. Der Film ist also eine zwar ganz nette, aber seichte Unterhaltung.

Halten M und H da die mächtigste Waffe der Welt in den Händen?

Wer wir wirklich sind…

Doch was können wir davon lernen? Dass nicht jeder so ist, wie er vorzugeben versucht. Dass auch die besten Menschen in Versuchung geführt werden können. Sich verändern können. Und dass wir das dann auch erkennen müssen, so schmerzhaft es auch sein mag. Oft sind wir zu geblendet von einem Bild, einem Ideal, das wir von einer Person haben. Wir verehren sie vielleicht. Dann ist es nicht immer leicht, sich einzugestehen, dass sie möglicherweise doch nicht so ist, wie wir sie uns vorstellen.

Das kleine Helferlein „Pawny“.

Aber wir müssen auch lernen, dass wir selbst genauso wenig davor verschont bleiben. Dass wir uns auch verändern können, was ja grundsätzlich nichts Schlechtes ist. Aber wenn wir uns unseren Erfolg zu Kopf steigen lassen und hochmütig werden, ist das keine gute Veränderung. Dann braucht es Menschen in unserem Leben, die uns wieder auf den richtigen Weg bringen und uns daran erinnern, wer wir wirklich sind.


Text: Ines Breiner / Fotos: Sony Pictures

YOU! Film-Bewertung:
(1 = Ziemlich cool, 5 = Ziemlich daneben)

Filmaussage……………………..2
Filmstory……………………………3
Filmumsetzung………………….1
Umgang mit Gewalt………….3
Umgang mit Sprache………….2
Umgang mit Sexualität………3

Insgesamt……………………2-3

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