X-Men: Dark Phoenix – Wofür kämpfst du?

Mit: Sophie Turner, James McAvoy, Jennifer Lawrence
Laufzeit: 115 Minuten
Filmstart: 07. Juni 2019

Nach einem Rückblick auf Jean Greys‘ Vergangenheit, der ihren Weg zu Charles Xaviers’ „Institut für begabte Jugendliche“ erzählt, landet man mitten in den 90er Jahren, als die Mutanten um Mystique bei den Menschen angesehen und beliebt sind. Der Präsident bittet Charles um Hilfe bei der Rettung einer Truppe von Astronauten. Also brechen die X-Men ins All auf und meistern gemeinsam diese Aufgabe, jedoch mit einem „kleinen“ Zwischenfall. Jean Grey kann im letzten Moment eine bedrohliche, kosmische Energie absorbieren und so alle anderen retten. Diese Aktion bleibt jedoch nicht ohne Folgen – Jean’s Kräfte sind viel stärker und unkontrollierbar geworden.

Die X-Men.

Sie ist eine Bedrohung für alle geworden und hat die Gruppe gespalten – manche wollen sie noch nicht aufgeben, die anderen sehen es als einzige Lösung, Jean umzubringen. Was noch dazu kommt, ist eine außerirdische Rasse, die Jeans Macht für sich nutzen will. Es geht also drunter und drüber im neuen und letzten Teil von X-Men, der versucht, alles zu einem Ende zu bringen. Zu wenig Zeit für zu viel Handlung, sodass gefühlt manche Charaktere wie Storm und Quicksilver total untergehen und viel unausgesprochen bleibt.

Jean als Teil des Teams.

Die zentrale Frage, um die sich der Film dreht ist „Was tun, wenn jemand aus den eigenen Reihen austickt und zur Bedrohung wird?“. Versucht man, irgendwie an ihn ranzukommen und wieder auf die richtige Seite zu ziehen oder stempelt man ihn ab und möchte ihn um jeden Preis ausschalten? Zum Beispiel könnte dein bester Freund in falsche Kreise geraten und sich total zum Negativen verändern. Was machst du? Lässt du ihn fallen oder kämpfst du um ihn und holst ihn zurück?

Jeans Kräfte werden immer stärker.

Jeder kennt die vier Buchstaben WWJD – What would Jesus do? Und ich denke, es ist in schwierigen Situationen (wenn man zum Bespiel von Freunden enttäuscht wird) wichtig, sich diese Frage zu stellen „Was würde Jesus tun?“ Würde er sich von uns abwenden und uns fallen lassen wie eine heiße Kartoffel oder würde er kämpfen um uns, uns wieder zurück holen auf den richtigen Weg? Die Antwort kennen wir, denn Jesus hat sogar sein Leben gegeben. Auch für die Sünder oder vor allem für die Sünder.

Wie der Film ausgeht, werde ich hier natürlich nicht verraten. Der Film hat zwar recht wenig Tiefgang, dafür gibt es einige tolle Action-Sequenzen, für die sich ein Gang ins Kino jedenfalls auszahlt. Vor allem für Marvel-Fans.

Text: Vroni Weinlich / Fotos: 20th Century Fox

YOU! Film-Bewertung:
(1 = Ziemlich cool, 5 = Ziemlich daneben)

Filmaussage……………………..3
Filmstory……………………………3
Filmumsetzung………………….3
Umgang mit Gewalt………….3
Umgang mit Sprache………….2
Umgang mit Sexualität………1

Insgesamt……………………2-3

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