Mortal Engines – Krieg der Städte

Fahrende Städte, endloses Ödland und der große Kampf um die letzten Ressourcen der Erde – Peter Jackson verfilmt das Buch von Philip Reeve und verfilmt damit erneut den ersten Teil eines dreiteiligen Epos. 

Mit: Hera Hilmar, Robert Sheehan, Hugo Weaving
Laufzeit: 128 Minuten
Filmstart: 13. Dezember 2018

Als nach dem 60-Minuten-Krieg die Erde verwüstet und nur wenig übrig gelassen wurde, haben sich die großen Städte motorisiert und fahren, riesige Schneisen im Ödland hinterlassend, umher. Der Sprit dafür kommt von kleineren Städten, die sie verschlingen und in ihre Metallöfen werfen. 

Eine der größten und mächtigsten dieser Städte ist London, das den aufstrebenden Historiker und Anführer Thaddeus Valentine, seine Tochter Kate und den unscheinbaren Historikerlehrling Tom Natsworthy beheimatet. Der Plan von Valentine ist es, neue Jagdgründe hinter der großen Mauer (Wall) zu erschließen, in dem er die Mauer mit einer Quantenenergiewaffe zu Fall bringt. 

Hester Shaw ist eine junge, mutige Frau aus einer kleineren Stadt, die von London verschlungen wurde. Nun in London, nützt sie die einmalige Gelegenheit, den Mord an ihrer Mutter zu rächen und den Täter umzubringen. Der Mörder ist nämlich niemand geringerer als Valentine selbst, den jeder für den großen Wohltäter hält. Tom verhindert jedoch den Vollzug dieses Unterfangens im Glauben, Valentine sei der allgeglaubte Gutmensch und sein großes Vorbild. In Folge landen er und Hester im Ödland und versuchen sich durchzuschlagen. 

Was dann kommt, schenkt weitere Einblicke in die Welt der Mortal Engines, denn da gibt es noch mehr. Leben unter der Erde, Leben in der Luft. Und schließlich wird Stück um Stück das Geheimnis um Hester und ihre Vergangenheit gelüftet.

Der Film wirft einige Fragen auf. Fragen wie: Könnte unsere Welt tatsächlich in ein paar Hundert Jahren so aussehen? Wir gehen ja leider sehr verschwenderisch mit den Ressourcen um. Es ist kein Geheimnis, dass sie irgendwann aufgebraucht sein werden. Wird sich unser Umgang rechtzeitig ändern oder landen wir wirklich in einem Ödland? Jesus hat gesagt „Sucht aber zuerst sein Reich und seine Gerechtigkeit, dann wird euch alles andere dazugegeben.“ Wir müssen uns also keine Sorgen machen. Gott lässt uns nicht im Stich. Aber wir müssen bewusst mit dem, was wir haben, umgehen. 

Text: Vroni Weinlich / Fotos: Universal Pictures

YOU! Film-Bewertung:
(1 = Ziemlich cool, 5 = Ziemlich daneben)

Filmaussage……………………..3
Filmstory……………………………3
Filmumsetzung………………….3
Umgang mit Gewalt………….3
Umgang mit Sprache………….1
Umgang mit Sexualität………1

Insgesamt……………………2-3

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