Wonder Woman – Selbst Superhelden fragen sich: „Wieso tue ich mir das an?“

Und noch ein Superhelden-Film, produzieren doch Firmen wie MARVEL oder, wie in diesem Fall DC Comics neue Filme am laufenden Band, um das Publikum bei Laune zu halten. Aber dieses Mal ist es irgendwie auch etwas anderes. Es geht um eine Superheldin – etwas eher Seltenes in dem Genre. Außerdem, wie sollte es anders sein, geht es um die Liebe. Aber nicht so, wie man am Anfang vielleicht denkt, um eine Liebesbeziehung. Zumindest nicht nur.

Mit: Gal Gadot, Chris Pine, Robin Wright, Connie Nielsen
Laufzeit: 141 Minuten
Filmstart: 15. Juni 2017

Was lange währt, wird endlich gut. Das Warten hat sich definitiv gelohnt, er ist einer der am meisten erwarteten Filme des Jahres 2017 und endlich läuft er auch in unseren Kinos, nachdem er in Amerika bereits einen großen Erfolg feierte: Wonder Woman. Mag man auch von Comic-Verfilmungen halten, was man will, aber Regisseurin Patty Jenkins ist mit dem jüngsten Mitglied in der Reihe von DC Comics Filmen ein echter Blockbuster gelungen. Abgesehen davon, dass er eine interessante Diskussion über Feminismus und das Frau-Sein ausgelöst hat, ist er auch erzählerisch und aus technischer Sicht wirklich gelungen. Und außerdem steckt hinter all der hoch explosiven und schon auch etwas gewaltgeladenen Fassade eine wunderschöne Message, nämlich, dass nur die Liebe die Welt schlussendlich wirklich retten kann.

Aber worum geht es in dem Film nun eigentlich? Nun ja, um Wonder Woman, wie der Titel schon verrät. Konkreter gesagt um Diana (Gal Gadot), später Wonder Woman, die zusammen mit den anderen Amazonen versteckt und abseits der restlichen Welt nach dem Untergang der Götter auf der Insel Themyscira lebt, immer darauf vorbereitet, dass der Kriegsgott Ares, der darauf aus ist, sie alle zu vernichten, zurückkehren könnte. Dort wächst Diana über die Jahre zu Wonder Woman heran. Nachdem sie den britischen Spion Steve Trevor (Chris Pine) vor dem Ertrinken rettet und sie erfährt, dass Krieg herrscht, beschließt sie gegen den Willen ihrer Mutter, der Königin Hippolyta (Connie Nielsen) mit ihm zu gehen und Ares aufzuhalten, den sie hinter dem Krieg vermutet. Der erste Weltkrieg befindet sich in den letzten Zügen und dennoch wollen die Deutschen unter General Ludendorff mithilfe einer noch nie dagewesenen Waffe, Giftgas, den Krieg doch noch zu ihren Gunsten entscheiden. Das zu verhindern ist Trevors Auftrag und zusammen mit seinen Kameraden und Diana machen sie sich auf an die belgische Front, um den Gebrauch dieser Waffen zu stoppen. Nebenbei entwickeln Diana und Steve eine immer engere Beziehung zueinander, als sie etwa gemeinsam ein kleines belgisches Dorf direkt hinter der Front von den Deutschen befreien.

In den Geschichten, die ihr ihre Mutter erzählte, hörte Diana von der Waffe, die Zeus den Amazonen zum Schluss schenkte. Diese Waffe allein könne Ares endgültig besiegen. Diana entdeckt, dass sie selbst diese Waffe ist. Sie als Tochter einer Amazone und von Zeus, sie kann Ares besiegen. Aber zum Schluss steht sie vor der Entscheidung, ob es sich überhaupt für die Menschheit zu kämpfen lohnt. Ob diese es verdient hätte, gerettet zu werden, wie es ihre Mutter zum Abschied gesagt hatte:
„It’s not about deserving. It is about what you believe in – and I believe in love!“ – Es geht nicht darum, es zu verdienen. Es geht darum, woran man glaubt – und ich glaube an die Liebe!
Und dafür kämpft sie zum Schluss, auch wenn sie dafür Opfer bringen muss. Weil Diana immer noch an das Gute im Menschen glaubt. Weil sie weiß, dass es sich lohnt und schlussendlich die Liebe alles besiegen kann, nur die Liebe allein die Welt retten kann.

Text: Ines Breiner / Fotos: Warner Brothers

YOU! Film-Bewertung:
(1 = Ziemlich cool, 5 = Ziemlich daneben)

Filmaussage……………………..1
Filmstory……………………………2
Filmumsetzung………………….1
Umgang mit Gewalt………….3
Umgang mit Sprache………….1
Umgang mit Sexualität………2

Insgesamt……………………1-2

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Kommentare

  1. Antworten

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