Verborgene Schönheit – Auf der Suche nach Antworten

Verborgene Schönheit

Zeit, Liebe, Tod. Diese drei Dinge verbinden jeden einzelnen Menschen auf der Erde. Wir sehnen uns nach Liebe. Wir wünschen uns mehr Zeit. Und wir fürchten den Tod.

Mit: Will Smith, Kate Winslet, Keira Knightley
Laufzeit: 97 Minuten
Filmstart: 19. Januar 2017

Viele von uns kennen das Gefühl, einen lieben Menschen verloren zu haben. Trauer, Verzweiflung, Sehnsucht, Angst und Wut – wie sollen wir unseren Alltag meistern, wenn uns das Herz zerbricht? Dieses Thema greift auch der Film „Verborgene Schönheit“ auf. Er erzählt die Geschichte von Howard (Will Smith). Er ist erfolgreicher Manager und Chef seiner eigenen Werbefirma – ein echter Siegertyp eben. Doch dann schlägt das Schicksal zu und trifft ihn mit voller Wucht: Howards kleine Tochter Olivia stirbt an einer schweren Krankheit. Ab diesem Zeitpunkt ändert sich sein Leben drastisch. Aus Schmerz verweigert er alles. Er isst nicht, er redet nicht, lässt niemanden an sich heran. Er rast mit dem Rad durch die Stadt, sitzt stundenlang auf einer Parkbank. Er verbringt die Tage damit, Dominosteine zu kunstvollen Bahnen aufzustellen. Er beginnt, Fragen zu stellen, indem er wütende, anklagende Briefe schreibt und sie an „Liebe“, „Zeit“ und „Tod“ adressiert.

Howards Kollegen Whit, Claire und Simon, welche ebenso seine besten Freunde sind, machen sich große Sorgen um ihn. Zudem droht auch die gemeinsam aufgebaute Firma in die Insolvenz zu gehen. Also schmieden sie einen Plan, der Howard wieder zurück ins Leben bringen soll: Sie engagieren drei Menschen (Helen Mirren, Keira Knightley, Jacob Latimore), die sich als Empfänger seiner Briefe ausgeben – und jeder von ihnen hat selbst eine ganz besondere Botschaft. Und so werden „Liebe, Zeit und Tod“ zu realen Personen. Sie überraschen ihn im alltäglichen Leben.  Howard wird allerdings in dem Glauben gelassen, dass diese Personen nicht existieren, sondern nur Illusionen sind. Die Idee von Howards Freunden erweist sich nach und nach als ein ziemlich genialer Plan.

In seiner Suche nach Antworten scheint das Universum Howard zu hören. Eigentlich unerwartet. Denn für Howard war das Schreiben zunächst einfach die einzige Möglichkeit, seine Gefühle zu verarbeiten und sich mit der Wahrheit auseinanderzusetzen. Seine Briefe richtet er an die großen Dinge des Universums, „Liebe“, „Zeit“, „Tod“. Und das Universum meldet sich tatsächlich zu Wort. Wenn du über alle Grenzen hinweg, die Möglichkeit hättest Fragen an „Liebe“, „Zeit“ und „Tod“ zu stellen, was würdest du fragen? Bist du vielleicht auf der Suche nach echter Liebe? Möchtest du die „Zeit“ fragen, wie du sie besser nutzen könntest? Oder würdest du gerne wissen, was nach dem Tod passiert? Der Film kann uns zeigen, dass diese großen Fragen nicht ins Leere gehen. Als Christen wissen wir, dass jemand das Universum trägt und hält, der diese Fragen wirklich hört. Und die Antworten erhalten wir zumeist nicht in Form einer Vision oder Erscheinung. Vielmehr sind es auch Menschen, die uns weiterhelfen, oder besondere Umstände, die uns manches neu verstehen lassen. Vielleicht braucht es nur manchmal die offenen Augen, um diese Dinge zu sehen.

Text: Karina Schwarz / Fotos: Warner Bros.

YOU! Film-Bewertung:
(1 = Ziemlich cool, 5 = Ziemlich daneben)

Filmaussage…………………..1
Filmstory……………………….2
Filmumsetzung………………..2
Umgang mit Gewalt…………..2
Umgang mit Sprache…………..2
Umgang mit Sexualität…………..1

Insgesamt……………………2

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