Smallfoot – Wenn es gibt, was es gar nicht geben sollte

(c) Warner Bros.

Sie sind echt sehr, sehr süß die Yetis in diesem Film! Das muss ich gleich mal sagen. Und so ist auch ihre Welt oben auf dem Berg – schneeweiß und verspielt. Doch dann ist da diese Nebeldecke, unter der angeblich nichts ist. Richtig? 

Mit: Channing Tatum, James Corden, Zendaya (Allerdings nur in der englischen Version)
Laufzeit: 97 Minuten
Filmstart: 11. Oktober 2018

(c) Warner Bros.

 

Migo ist der Sohn des Gongschlägers und es ist an der Zeit für ihn, die Nachfolge anzutreten und selbst diesen Gong zu schlagen. Sobald der Gong geschlagen ist, geht die Sonne auf. Daran glauben die Yetis sowie auch daran, dass Menschen (Smallfoot) nur ein Mythos sind. Als Migo aber den Gong verfehlt, den er mit seinem Kopf treffen sollte, landet er etwas abseits des Dorfes und macht eine erschreckende Entdeckung – er findet einen Smallfoot! Dieser wird aber sogleich mit seinem Fallschirm vom Wind davon geweht und Migo kann ihn niemandem zeigen. Als er im Dorf ankommt und allen davon erzählt, glaubt ihm keiner und er wird verbannt. 

Und so beginnt die Suche nach dem Smallfoot, mit dem Migo seine Glaubwürdigkeit wieder erlangen will. Dazu muss er die waghalsige Entscheidung treffen, unter die Nebeldecke vorzudringen. Unter der natürlich nicht nichts ist. Migos gesamte Welt bricht zusammen. Alles, was er je gelernt und an was er geglaubt hat, hat plötzlich keine Bedeutung mehr. 

(c) Warner Bros.Der Film zeigt nicht nur, dass eine Scheinwelt auf Dauer nicht funktioniert (so gut die Absicht auch war) sondern vor allem, dass die Angst vor etwas Fremdem unbegründet ist, wenn man nur ohne Vorurteile und in Frieden aufeinander zugeht. Weil Menschen und Yetis sich gegenseitig als Bedrohung sehen aufgrund von Verständigungsschwierigkeiten und eingetrichterten Ängsten, ist ein Zusammenleben nicht möglich. Erst als dann langsam die Wahrheit ans Licht kommt und jeder offen ist und neugierig aufeinander zugeht, ist ein Miteinander möglich. 

Ein wirklich herzlicher und berührender Film, der auch die Lachmuskeln auch nicht zu kurz kommen lässt! 

Text: Vroni Weinlich/Foto: Warner Bros.

YOU! Film-Bewertung:
(1 = Ziemlich cool, 5 = Ziemlich daneben)

Filmaussage……………………..1
Filmstory……………………………1
Filmumsetzung………………….2
Umgang mit Gewalt………….1
Umgang mit Sprache………….1

Insgesamt……………………1

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