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09.10.2007

Liebeskummer

Was hilft dagegen?

Liebe Jenny!

Bei Liebeskummer oder Herzensangelegenheiten fühlt man oft, dass Gott „Wichtigeres“ zu tun hat, die Umgebung nimmt das auch nicht so ernst, und der Verstand sagt auch, dass das irgendwann auch vorübergehen wird. Trotzdem ist der Schmerz tatsächlich da und tut entsetzlich weh. Irgendwie fühlt man sich allein und missverstanden.

Cornelia

Liebe Cornelia!

Wer kennt dieses Gefühl nicht? Liebeskummer ist immer schmerzhaft, aber ich bin mir sicher, dennoch zweifle nie, auch in dieser Zeit bei dir ist. Christus hat uns durch seinen Tod am Kreuz gezeigt, wie groß seine Liebe ist und dass wir Menschen ihm mehr bedeuten als sein eigenes Leben! Welche menschliche Liebe ist so unendlich und treu? Gott schenkt uns Zuversicht, dass nach jedem Tiefschlag wirklich auch wieder ein Hoch kommt. Sein wichtigstes Anliegen ist es nämlich, dass wir Menschen in der Liebe leben und den richtigen Weg erkennen, den er uns zeigen möchte - manchmal auch über Prüfungen und Herausforderungen.

Der Glaube an Gott bedeutet genau das. Nicht nur, dass alles wieder gut wird, nach dem Motto: „Liebeskummer lohnt sich nicht - schade um die Tränen in der Nacht...“, sondern wir glauben, dass jede Situation, jedes Ereignis, ob schwer oder leicht, genau das BESTE für uns ist. Gott lässt nichts zu, was nicht das Beste für uns ist. Unser Ziel ist die ewige Liebe. Und genau dafür nimmt uns Gott in die Schule. Aber nicht als ein strenger Lehrer. Er ist bei uns und steht uns bei, durch diese schwierigen Situationen zu gelangen. Sei dir sicher, dass er deinen Schmerz kennt! Jeder Schmerz, den wir erleiden, macht uns stark... Das einzige was du tun musst, ist erst recht, alles vor Christus hinzubringen. Sieh deinen Schmerz als Lernstoff für dein Glück. Denk an Maria, wie sie unter dem Kreuz gestanden ist. Sie hat in ihrem unendlichen Schmerz trotzdem noch immer Gott vertraut! Du weißt, was daraus geworden ist... Wir dürfen uns wie Maria mit dem Schmerz Jesu am Kreuz verbinden. Man kann das auch für andere Menschen aufopfern. Für deinen Freund, aber auch z.B. für die armen Seelen im Fegefeuer oder einen kranken Menschen. Das hilft ganz praktisch.

Noch etwas: Versuche, eine noch tiefere Beziehung zu Jesus aufzubauen, indem du täglich mit dem Herzen betest – wenigstens fünf Minuten am Tag – im Stillen, bevor du eine Arbeit beginnst, oder geh in eine Kirche und bete vor dem Tabernakel. Denn Jesus ist dort ganz gegenwärtig! Du wirst sehen, dass dir das einerseits eine gewisse Ruhe gibt, andererseits wirst du langsam erkennen, dass das die Basis für jede menschliche Beziehung und Freundschaft – und später für eine Ehe ist. Es ist das Um und Auf! Nie kann uns ein Mensch restlos und allein glücklich machen. Wenn es stimmt, dass Gott uns geschaffen hat, dann ist es nur er, der uns ganz erfüllen kann. Mit einem Menschen durchs Leben gehen heißt nämlich letztendlich: einander gegenseitig in den Himmel zu helfen! Dass man dadurch auch gegenseitig sehr großes Glück und viel Freude erfahren wird, das kann man getrost erwarten, es soll aber nicht dein erstes Ziel sein!

Sei dir bewusst und vertrau darauf, dass Gott schon einen Menschen für dich bereit hält (wenn er dich zur Ehe berufen will). Aber vielleicht möchte er dich noch ein wenig vorbereiten... Nütze diese Zeit gut! Sei zuversichtlich. Gott liebt dich, denn er ist die Liebe, und er möchte nicht, dass wir traurig sind!

Deine Jenny

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von: Süsse
30.11.2007
Hallo Jenny!!

Leichter gesagt, als gedann!!

Weil in so einer Situation denkt man nicht so!!

 

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