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07.06.2008

Leona Lewis

„Bleeding Love“

Liebe lässt sich verletzen

von Elizabeth Fleckenstein, Emmanuel Fleckenstein, Emmanuel Gollegger und Judith Pauritsch

Im Wirbelwind der medialen Reizüberflutung des 21. Jahrhunderts gelingt es nur wenigen Menschen, die Zeit für einen Moment anzuhalten und die Aufmerksamkeit einer ganzen Nation zu fesseln – wenigstens für die Dauer eines Popsongs. Die britische Fernsehnation erlebte mit Ausnahmetalent Leona Lewis Ende 2006 gleich mehrere solcher Augenblicke.

Die Sängerin galt von Anfang an als haushohe Favoritin der enorm populären TV-Talentshow „The X Factor“ die sie dann auch für sich entscheiden konnte.

In Ihrem weltweitem Nr. 1 Hit „Bleeding Love“ singt die erst 22-jährige Londonerin über die wahre Liebe – ganz schnulzig in Form einer Powerbalade, aber mit tiefer christlicher Wahrheit. Zwei wichtige Dinge bezüglich echter Liebe dürfte Leona erkannt haben:

Erstens: Liebe macht verrückt und lässt uns Dinge tun, die wir nicht für möglich gehalten haben: „Found something true, and everyone’s looking round thinking I’m going crazy...“

Zweitens: Echte Liebe hört nicht bei Verletzungen und Enttäuschungen auf, sondern fängt vielleicht sogar gerade da erst richtig an: „You cut me open and I Keep, keep bleeding love!“ – ein Satz der von Christus selbst in dieser Fastenzeit an uns gerichtet sein könnte.


But something happened
For the very first time with you
My heart melts into the ground
Found something true
And everyone's looking round
Thinking I'm going crazy

But I don't care what they say
I'm in love with you
They try to pull me away
But they don't know the truth
My heart's crippled by the vein
That I keep on closing
You cut me open and I

Keep bleeding
Keep, keep bleeding love

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