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Liebe lässt sich verletzen
von Elizabeth Fleckenstein, Emmanuel Fleckenstein, Emmanuel Gollegger und Judith Pauritsch
Im Wirbelwind der medialen Reizüberflutung des 21. Jahrhunderts gelingt es nur wenigen Menschen, die Zeit für einen Moment anzuhalten und die Aufmerksamkeit einer ganzen Nation zu fesseln – wenigstens für die Dauer eines Popsongs. Die britische Fernsehnation erlebte mit Ausnahmetalent Leona Lewis Ende 2006 gleich mehrere solcher Augenblicke. Die Sängerin galt von Anfang an als haushohe Favoritin der enorm populären TV-Talentshow „The X Factor“ die sie dann auch für sich entscheiden konnte. In Ihrem weltweitem Nr. 1 Hit „Bleeding Love“ singt die erst 22-jährige Londonerin über die wahre Liebe – ganz schnulzig in Form einer Powerbalade, aber mit tiefer christlicher Wahrheit. Zwei wichtige Dinge bezüglich echter Liebe dürfte Leona erkannt haben: Erstens: Liebe macht verrückt und lässt uns Dinge tun, die wir nicht für möglich gehalten haben: „Found something true, and everyone’s looking round thinking I’m going crazy...“ Zweitens: Echte Liebe hört nicht bei Verletzungen und Enttäuschungen auf, sondern fängt vielleicht sogar gerade da erst richtig an: „You cut me open and I Keep, keep bleeding love!“ – ein Satz der von Christus selbst in dieser Fastenzeit an uns gerichtet sein könnte.
But something happened But I don't care what they say Keep bleeding |
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