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Musik
Mainstream Song
Getauft im Fluss
von Emanuel Fleckenstein
„Muss ich auch wandern in finsterer Schlucht“, der Song beginnt in Anlehnung an einen Bibelvers und fährt auch weiterhin so fort. An christlichen Symbolen fehlt es Good Charlotte darin nicht, die selbst Engel und das letzte Abendmahl auf ihrem Armen tätowiert haben. Es geht um Engel, das Licht, eine Taufe im Fluss, um den verlorenen Sohn und letzlich um den Schrei nach Erlösung: „I wanna be delivered!“ Der Fluss weist auf den Jordan hin, wo vor 2000 Jahren die erste Taufe stattgefunden hat. Trotzdem ist „The River“ kein Kirchenlied, dafür aber eine ehrliche Auseinandersetzung und der Schrei des Hin- und Hergerissenseins zwischen gut und böse. Denn auch wenn wir oft nach Erlösung rufen, stecken wir trotzdem noch oft in unserem Egoismus: „On my own“ singt Good Charlotte dazwischen wie in einem Kampf mit sich selbst. Zum Schluss bleibt einfach nur das Bekenntnis, ein Sünder zu sein, – der aber auf Erlösung hofft. Like the prodigal son |
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