10.05.2007

Köln 2005 - Pressespiegel

So veränderte der Weltjugendtag die Welt...

Am Sonntag, dem 21. August 2005, herrschte der Ausnahmezustand über der Stadt Köln. Mehr als eine Million Menschen feierten zusammen mit dem Papst unter frei...

„Beim Abschlussgottesdienst des Weltjugendtages auf dem Kölner Marienfeld rief der der Pontifex am Sonntag die 1,1 Millionen Pilger dazu auf, ihren Glauben mit dem regelmäßigen Besuch der Sonntagsmesse, aber auch durch praktische Solidarität mit den Armen zu bekunden. ... Und trotzdem kann die katholische Kirche sehr stolz sein auf ihre Jugend: Klar, die jungen Menschen sind gekommen, um zu feiern. Aber dafür brauchen sie keinen Alkohol, keinen Robbie Williams. Selbst die Kölner Verkehrsbetriebe waren begeistert: ‚Wir verabschieden uns von den Teilnehmern des Weltjugendtags. Ihr wart sehr sympathische Fahrgäste und wir bedauern, dass wir nicht immer pünktlich waren.’“

Süddeutsche Zeitung


„Eine Million Pilger beim Papst. Das Kirchenoberhaupt wertet die Welle der Begeisterung in Köln als Zeichen für einen Aufbruch der katholischen Kirche in der Seelsorge.“

Kölner Stadt-Anzeiger


„Danke, liebe Pilger! ...und besucht uns bitte bald wieder. Sie kamen aus aller Herren Länder und feierten fröhliche Feste in Köln: Etwa 500.000 jugendliche Pilger hatten die Stadt fest im Griff – mit einer Fröhlichkeit, die ansteckend war. ... Ob dichtes Gewühl am Hauptbahnhof oder in den überfüllten Straßenbahnen – von Aggressionen keine Spur. Keine alkoholbedingten Ausfälle, keine Streitereien. Die ganze Stadt war geprägt von einer wunderschönen Fröhlichkeit und Leichtigkeit.“

Express


„Als das Allerheiligste in der Monstranz auf dem Altar steht, schweigen 800.000 junge Menschen. ... Immer wieder gibt es an diesem Abend mitten im Trubel der Masse Inseln der Stille und des tiefen Glaubens.“

Süddeutsche Zeitung


„Die christliche Religion taugt nicht nur für Alte und Kranke. Auch junge Leute bekennen sich unbefangen dazu an Gott zu glauben. Und sie genieren sich dessen nicht. ... Geduldig erklären sie in die Fernsehkameras hinein, dass sie an Gott glauben, regelmäßig fasten oder auf Sex vor der Ehe verzichten wollen. ... Was spricht dagegen, dass junge Christen sich Regeln auferlegen, nach denen sie ihr Liebesleben gestalten wollen? Und warum sollten sie diese Regeln nicht aus der Überlieferung der Kirche gewinnen? ... In einer Zeit, in der Politiker ihre Grundüberzeugungen an den wöchentlichen Erhebungen der Meinungsforscher ausrichten, gewinnt ein Papst an Ausstrahlung, der sich nicht dem schnell wechselnden Zeitgeist unterwirft, sondern sich in die Tradition einer zweitausend Jahre alten Kirche stellt. Das ist die Attraktivität des Dogmas. Und des päpstlichen Amtes: Die Jugend lässt sich vom scheuen Intellektuellen Benedikt XVI. fast ebenso begeistern wie von seinem charismatischen Vorgänger. ... Es überwiegt der Stolz einer internationalen Gemeinschaft anzugehören. So begeistert die Pilger ihre nationalen Fahnen schwingen, so offen sind sie für die anderen. Die christliche Religion, in deren Namen so viele Kreuzzüge und blutige Kriege geführt wurden, ist heute ein selbstverständlicher Träger des Friedensgedankens geworden. Aus ihrer Mitte werden keine Selbstmordattentäter kommen.“

Kölner Stadt-Anzeiger

 

„Ungeachtet aller üblichen Kritik in Einzelfragen, die auch jetzt wieder zu vernehmen war, hat Benedikt es geschafft, die Jugend für sich und den christlichen Glauben einzunehmen. Wie nachhaltig diese Begeisterung sein wird, wenn Kirche und Glaube nicht als zelebriertes Event, sondern im Alltag stattfinden, wird sich zeigen.“

Financial Times Deutschland


„Bye Kölle, hi Känguru! Weljugendtag 2008 in Sydney. Australische Jugendliche feiern enthusiastisch die Entscheidung für Sydney.“

Direkt


„Der Katholizismus präsentierte sich während dieses „heiligen Karnevals“ (Kardinal Joachim Meisner) tatsächlich als die allgemeine, weltumspannende Glaubensbewegung. Bei ihren jungen Mitgliedern stand trotz aller Event-Seligkeit die Gottesfrage im Vordergrund, die Frage: Wovor gehen wir in die Knie, was ist uns heilig? Das zeigte sich in Andachten, Anbetungsstunden und Beichten.“

Die Welt


„Müde sehen sie aus, die Teilnehmer des Weltjugendtags am Tag danach. An ihren Rucksäcken sind sie eindeutig zu identifizieren durch schwache Farbtupfer. Von allen Seiten werden die Pilger gelobt. Geduldig seien sie gewesen, gesungen hätten sie statt zu schimpfen. Streitereien habe es nicht gegeben, auch Alkohol sei nicht übermäßig getrunken worden.“

F.A.Z.


„Tschö, blauer Rucksack. Eine Woche lang hat er die Stadt verwandelt, ihr internationales Flair eingehaucht und sie in ein einheitliches Licht getaucht. Egal, woher die Pilger kamen, in ihrem Blau auf dem Rücken waren sie alle gleich. Der Rucksack als ein Symbol der Verständigung, der Brüderlichkeit – und vor allem des friedlichen Miteinanders. ... 800.000 Pilger tragen ihn jetzt hinaus in die unterschiedlichsten Länder der Welt. Einen blauen Farbklecks als Zeichen der Verständigung.“

Kölner Stadt-Anzeiger

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