
Faith
Zeugnisse
Where the Funk is
Hundert SchülerInnen nach Maria Steinbründl
Im ganzen Land rauchen zur Zeit die Köpfe der achtzehnjährigen Gymnasiasten und Innen, denn nun ist es an der Zeit, seine Reife abzuholen. Dass dies nicht immer komplikationsfrei abläuft, erfahren einige sicherlich auch am eigenen Leib. Dr. Martin Hofer, selbst ambitionierter Wallfahrer und Religionslehrer hat nun ein altes Hausrezept gegen solche Komplikationen hervorgefischt und seine Schülern und Schülerinnen zu einer ungewöhnlichen Aktivität eingeladen: eine Wallfahrt. Wie das ganze abgelaufen ist und welchen Anklang diese Aktion gefunden hat, haben wir vom YOU!Magazin nachgefragt:
Zwei Tage vor Beginn der schriftlichen Reifeprüfung trafen sich an die hundert Maturanten in der Schlosskapelle in Weinzierl, um von dort aus mit einem Impuls in die Fußwallfahrt nach Maria Steinbründl zu starten. Die Maturawallfahrt führt die Schüler über Petzenkirchen nach Polln, wo die erste Station unter dem Motto „Dank für die vergangenen fünf Jahre am Josephinum“ stand. Weiter über Henning und Ratzenberg hielt man an der zweiten Station und wendete sich der Bitte für die anstehende Reifeprüfung zu.
Der an der Wegstrecke wohnende Abteilungsvorstand DI Martin Kerschbaumer lud die Wallfahrergruppe zu einer Stärkung ein, bevor man sich in einer letzten kurzen, steinigen und steilen Etappe im Gebet jenen zuwendete, in deren Leben es auch steinige Wege zu gehen gibt. „Es freut mich, dass unsere Schüler ihren Lebensweg mit Gott gehen wollen“, meint der betreuende Religionslehrer Dr. Martin Hofer.
Die Heilige Messe in Maria Steinbründl wurde zelebriert durch den Subregens des Priesterseminars St. Pölten, Dr. Gerhard Reitzinger. Dieser ging in seiner Predigt auf das Thema Vertrauen ein. Viele Schüler verwendeten anschließend die Gelegenheit, in der Kapelle zu Maria Steinbründl eine Kerze anzuzünden und ihren Dank und ihre Bitte vor Gott hinzutragen.
In den Abschlussworten konnte Abteilungsvorstand DI Josef Braunsteiner auf die von den Schülern gut vorbereitete Wallfahrt eingehen.
Den Abschluss fand die Wallfahrt im anschließenden Gasthaus beim traditionellen „Backhendl-Essen“.
Spätestens Mitte Juni werden wir dann auch konkret wissen, wie sehr der Himmel am Gelingen der Matura für die Schüler und Schülerinnen beteiligt war. Wir werden dann noch einmal nachfragen...
David Schwarzbauer, Martin Kerschbaumer
Um ein Kommentar abgeben zu können, musst du dich registrieren
Jetzt registrieren
