
Faith
Zeugnisse
Where the Funk is
Schmetterlinge im Bauch, Liebeskummer, der erste Freund oder die erste Freundin. - Themen, die ganz schön durch den Magen gehen und uns nicht selten um den Schlaf bringen.
Wer diese Phase schon einmal durchgemacht hat, weiß wie schön und andererseits wie komplex sie sein kann.
Denn nicht lang braucht es oft, bis in diesem Zusammenhang Begriffe wie Selbstbehauptung, Sexualität, Pubertät, Empfängnisregelung /-verhütung fallen. Begriffe, die wir gut kennen, aber über die es oft nicht leicht ist zu sprechen.
Schließlich können die besten Freunde meist auch nicht viel Rat im Hinblick auf diese Themen geben, wenn sie selber damit zu kämpfen haben und Mama und Papa scheinen meist auch nicht gerade die richtigen Ansprechpartner zu sein – besonders wenn man gerade dabei ist, sich ein bisschen mehr Unabhängigkeit von ihnen zu erkämpfen.
Gerade hier setzt TeenSTAR an – eine Organisation, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, mit Jugendlichen offen über Themen zu sprechen, die den Körper und das eigene Geschlecht betreffen: Wer bin ich? Was will ich? Was ist mit mir, in meinen Körper los? Wie gehe ich mit dem anderen Geschlecht um? Wie baue ich eine Freundschaft, eine zukünftige Beziehung auf? Was bedeutet voreheliche Enthaltsamkeit?
In einem TeenSTAR-Kurs lernt man alle grundlegenden Fakten über sich selbst, den eigenen Körper und die Sexualität. Es geht hier nicht nur um einen verantwortungsvollen Umgang mit diesen Dingen, sondern vor allem auch um die Frage, wie ich als Jugendlicher durch all den Gefühlsdschungel hindurchkomme, wie ich mit meiner Sexualität umgehen soll, ohne verletzt und enttäuscht zu werden.
Zu Beginn steht dabei die Beobachtung des Körpers. Bei Mädchen heißt das ganz speziell das Erstellen von Zyklustabellen und bei Burschen gibt es so genannte „Gefühlstabellen“. Dadurch lernen die Teilnehmer zu verstehen, dass die Fruchtbarkeit ganz wesentlich zu ihnen gehört. Es hilft ihnen, ihr Geschlecht mit seiner Einzigartigkeit anzunehmen.
Bei TeenSTAR wird aber auch nicht vergessen, den Teilnehmenden die nötige Zeit zu geben, um Fragen zum Thema „Liebe - Freundschaft – Sexualität“ entstehen zu lassen und selbst darauf Antworten zu finden, sowie in den Austausch mit Gleichaltrigen in der Gruppe und in Einzelgespräche zu treten. Die Themen werden schließlich unter dem Gesichtspunkt des Glaubens und der Theologie des Leibes betrachtet: dass Mann und Frau als Gottes Ebenbild geschaffen sind.
Gedacht ist das Programm für alle Jugendlichen bereits schon ab 13 Jahren. Die Gespräche und diverse Vorträge finden im Rahmen eines Kurses – getrennt nach Mädchen und Burschen – statt, an ca. 10 Abenden alle ein bis zwei Wochen.
Was sich als lange Zeit anhört, vergeht in Wirklichkeit durch die rege Beteiligung der Teilnehmenden sehr schnell, weiß Dr. Hanna Klaus – gebürtige Österreicherin und Gründerin von TeenSTAR. Als Gynäkologin hat sie sich durch jahrzehntelange Entwicklungszusammenarbeit und Tätigkeit in den USA dieses Programm entwickelt und heute auf einen reichen Erfahrungsschatz zurückgreifen. 1985 hielt sie die ersten Kurse, zunächst in katholischen Schulen in Amerika. Heute gibt es TeenSTAR verstreut über die ganze Welt, unter anderen in Korea, Uganda, Chile und Mexiko. In Österreich gab es seit 2004 über 20 solcher Kurse.
Eine Schulklasse, eine Jugendgruppe oder einfach einige Freunde, die an einem TeenSTAR-Kurs Interesse haben, wenden sich einfach an die E-Mailadresse info@teenstar.at. Ein TeenSTAR-Team wird dann einfach mit euch die Möglichkeiten abklären, um so einen Kurs durchzuführen.
Das Angebot gibt es auch für diejenigen, die solche Programme selber leiten wollen. Diese Ausbildungsseminare können ebenfalls schulisch oder außerschulisch angeboten werden. Nach einem Zertifikatserwerb können sie selbst TeenSTAR-Gruppenleiter werden.
Infos unter: www.teenstar.at
„Ich habe durch den TeenSTAR-Kurs meinen Körper und einfach mich selber besser kennengelernt.“
Viktoria, Naarn.
„Der Kurs hat mich dazu veranlasst, über mich selbst, meine Meinungen und Wünsche nachzudenken und viele meiner Einstellungen zu ändern oder zu festigen.“
Anna, Perg.
„Ich hatte die Möglichkeit, über Probleme und Fragen zu diskutieren, die in unserer Gesellschaft oft verdrängt oder als selbstverständlich hingestellt werden.“
Theresa, Schwertberg.
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