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14.06.2008

Daniela

Meine Liebesgeschichte

"In der Fastenzeit zog es mich jeden Tag in die Morgenmesse..."

Bis ich meinen Weg zum Glauben gefunden habe, dauerte es fast 8 Jahre. Erst dann erkannte ich, wer Jesus für mich wirklich ist. Obwohl ich getauft bin, die Erstkommunion empfangen habe und auch gefirmt bin, wusste ich nicht recht, was diese Sakramente mit dem Glauben zu tun haben. Meine Familie ist nicht sehr gläubig, trotzdem ließen sie mich an diesen Feiern teilnehmen, worüber ich sehr glücklich und dankbar bin.

Eines Tages kam meine Mama zu mir und erzählte mir freudig, dass sie eine Schule für mich gefunden hat. Diese wird von den „Marienschwestern vom Karmel“ geleitet und ist mit einem Internat verbunden. Eigentlich wollte ich das überhaupt nicht. Ich wollte doch nichts mit Klosterschwestern zu tun haben, bekam deshalb Zweifel. Jetzt bin ich überglücklich, dass ich mich doch für diese Schule entschieden habe, weil ich hier Freunde im Glauben gefunden habe.

Nach dem ersten Halbjahr in Erla, wo die die Schule sich befindet, lernte ich meine beste Freundin Elisabeth kennen und schätzen. Sie nahm mich überall hin mit, wo was los war, und meistens war da auch unsere Religionslehrerin dabei. Aber zu dieser Zeit interessierte mich der Religionsunterricht noch nicht wirklich.

Als ich dann aber mehr und mehr mit Sr. Maria Angela und mit Elisabeth zu tun hatte, wurde ich immer neugieriger, etwas über den Glauben und Jesus zu erfahren. Dann kam die Fastenzeit, in der sich mein Leben schlagartig veränderte. Unsere Religionslehrerin versuchte, uns in der Fastenzeit zu motivieren, dass wir wenigstens in dieser Zeit in die Morgenmesse gehen. Und siehe da, ich, die Dani, entschied mich zu gehen!

Es war schon etwas komisch, um sieben Uhr aufzustehen, wo die anderen noch tief schlummern. Doch ich ging trotzdem. Die Schwestern freuten sich außerdem immer so, wenn sie mich in der Kapelle sahen...

Doch leider kannte ich mich ja fast gar nicht aus, was da bei so einer Messe eigentlich alles passiert. Daher schleppte ich die Elisabeth mit, die sich da ja total gut auskennt, damit sie mir alles erklärte. Dabei lernte ich dann auch Sr. Maria Angela näher kennen, merkte und spürte, was sie für ein kostbarer Mensch ist. So wurden diese zwei meine Freundinnen im Glauben, im Geist und im Herzen. Sie haben mir vieles erklärt, was es mir erleichterte, den Weg zu Jesus zu gehen.

So fing ich an, Jesus aus tiefster Seele zu lieben, und mache jetzt überall mit, wo ich IHM nahe sein kann. Jetzt interessiert mich auch der Religionsunterricht viel mehr. Ich bin auf jeden Fall froh und dankbar, dass ich diese Schule besuchen darf. Ein Satz in der Bibel, im Johannesevangelium, ist für mich besonders wichtig geworden: „Gott ist die Liebe, und wer in der Liebe bleibt, der bleibt in Gott und Gott in ihm.“

Im Vertrauen auf diese Worte, möchte ich meinen weiteren Lebensweg mit und in Jesus gehen. Ich will Ihm danken, für das, was Er für uns getan hat, und Ihm vertrauen, dass Er uns unendlich liebt.

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von: Berni :--)
27.06.2008
Wünsch dir ganz viele Gnaden auf deinem Glaubensweg. GOTTES SEGEN
Wow
von: maria:-)
18.06.2008
Alles Gute und Gottes Segen auf deinem Weg mit Jesus! gby maria;-)

 

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