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Schwanger?
Zeugnisse
Eine unglaubliche Geschichte
6. April 1977, 6.00 Uhr: Gianna erblickt in Kalifornien das Licht der Welt, nachdem sie die letzten 18 Stunden in einer Salzlösung verbracht hat. Sie hat Glück. Wäre der Arzt zu dieser Zeit in der Klinik gewesen, hätte er sie erwürgt, erstickt oder einfach liegen gelassen, sodass sie gestorben wäre...
Ich bin jetzt 23 Jahre alt. Ich bin voll Leben! Ich denke, ich werde das immer sein, mein ganzes Leben lang. Mein Leben wurde mir fast genommen. Der Herr, Jesus Christus, hat jedoch eingegriffen. Ich komme in Euer Land im Namen Jesu, denn ich wurde abgetrieben – und bin nicht gestorben.
Meine Mutter war 17 Jahre alt, als sie mit mir schwanger wurde. „Du bist zu jung“, hat man ihr gesagt und ihr eine „Salzabtreibung“ empfohlen. Dabei wurde ihr eine Salzlösung injiziert, die mich (im 8. Monat) innen und außen verbrennen sollte. Nach 18 Sunden wurde ich geboren – lebend!!! Ich sterbe nicht sehr leicht. Der Herr hat mir einen starken Willen zum Leben gegeben.
Viele Frauen und Mädchen auf der ganzen Welt haben schon mindestens einmal abgetrieben – in den USA jede zweite! Ebensoviele Frauen und Mädchen sind deshalb verletzt. Aber niemand spricht darüber. Abtreibung ist wie ein Krebs, der uns am lebendigen Leib auffrisst. Wir müssen darüber sprechen. Wir können nicht so tun, als wäre da nichts.
Das Problem ist, dass wir verlernt haben, selbst zu denken. Es wird uns gesagt: So musst du sein. So musst du dich kleiden. So musst du denken. Es ist nicht mehr „in“ an Gott zu glauben und ihn mit unserem Leben zu ehren. Wenn wir nicht mehr glauben, dass es Gott gibt, wozu leben wir dann?
Wir dürfen den Glauben nicht vom Leben in der Welt trennen. Wir können Gott mit unserem Leben ehren, ob wir nun in einem Kloster sind oder im Kaffeehaus sitzen. Vieles dringt tagtäglich in uns ein. Dabei müssen wir lernen zu unterscheiden, was wahr und was ein Irrtum ist. Wir müssen die Kraft haben aufzustehen und für die Wahrheit eintreten, ohne dabei Angst zu haben, was die anderen denken könnten. Auch mir fällt es manchmal schwer. Wen kümmert es, wenn sie mich hassen. Wenigstens habe ich ihnen die Wahrheit gesagt. Und das erfüllt mich mit großer Freude.
„Mein Bauch gehört mir! Ich habe das Recht zu entscheiden, ob ich das Kind behalte oder nicht!“
Wir haben uns bereits dann entschieden, wenn wir mit einem Mann schlafen. Wir müssen lernen, Verantwortung zu tragen für das, was wir tun. Wir müssen zu uns stehen und uns wie ehrliche Frauen verhalten. Ok, vielleicht haben wir einen Fehler gemacht. Aber das Baby ist kein Fehler!
„Und wenn das Kind behindert ist?“
Unsere Gesellschaft geht immer mehr dahin, dass alles perfekt sein muss. Wir müssen die Behinderten, die alten Menschen, all das „Unperfekte“ loswerden! In Wahrheit ist niemand ganz perfekt.
„Was ist, wenn eine Frau vergewaltigt wird?“
Ich habe solche Kinder getroffen, die so glücklich darüber waren, dass sie trotzdem leben durften. So schrecklich eine Vergewaltigung ist, es geht trotzdem um ein Baby, einen Menschen. Wenn eine Frau zusätzlich zu einer Vergewaltigung auch noch eine Abtreibung über sich ergehen lassen muss, hat sie zwei schreckliche Dinge, die sie nicht vergessen kann.
„Wie können wir Frauen und Mädchen in schwierigen Situationen, die eine Abtreibung als einzigen Ausweg sehen, helfen?“
Wir müssen selbst eine klare Entscheidung treffen.
Wir können eine Abtreibung in keinem Fall akzeptieren.
Wir müssen die Frauen, die sich für eine Abtreibung entschieden haben, lieben.
Wir müssen ihnen zuhören und versuchen, sie zu verstehen.
Wir müssen ihnen helfen und sie begleiten.
Wir müssen die Mädchen von heute ermutigen, rein zu bleiben, und auf die Ehe zu warten. Damit würde sich das Problem von selbst lösen. Es ist möglich rein zu bleiben. Es ist möglich zu warten.
Ich möchte gerade die jungen Mädchen erreichen. Ich möchte ihnen Hoffnung geben. Ich möchte sie ermuntern etwas zu tun.
Mutter Teresa – als sie starb, ist für mich eine Königin gestorben. Sie war arm, aber sie war eine Königin.
„Wie kannst du deiner Mutter verzeihen?“
Ich habe keinen Kontakt zu ihr. Ich kenne sie nicht. Darum hat es keinen Sinn, auf sie böse zu sein. Ich habe ihr vergeben wegen meinem Glauben an Jesus Christus. Nur durch seine Gnade ist es möglich, zu vergeben. Manchmal ist es viel schwieriger, die kleinen Dinge – z.B. wenn dich jemand nervt – zu vergeben,... also in einer Haltung des Vergebens zu leben.
Ich diene nicht irgend einer Sache, ich diene Jesus Christus. Ich erzähle meine Geschichte, weil ich Ihn liebe. So kann ich ein Mädchen sein. So kann ich träumen. So kann ich wachsen. Es geschehen schreckliche Dinge. Wenn du dich nur auf die schrecklichen Dinge konzentrierst, verzweifelst du. Gott ist Gott. Alles ist in seinen Händen. Er weiß alles. Ich bin nicht Gott. Ich nehme alles an. Nur Er kann die Herzen ändern.
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