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30.04.2007

Post Abortion Syndrome

Mutter wird Opfer

Dass eine Abtreibung zum oft qualvollen Tod des ungeborenen Kindes führt, kann niemand wirklich leugnen. Dass jedoch auch die Mutter dabei zum Opfer wird, weil eine Abtreibung eben nicht die Lösung ist, will kaum jemand wahrhaben.

Und dennoch ist es so: Betroffene Frauen leiden oft ein Leben lang an den körperlichen, vor allem aber seelischen Folgeerscheinungen einer Abtreibung. Du hast sicher schon öfter vom Post-Abortion-Syndrome (PAS) gelesen.


Gibt es das wirklich?

Oder ist das doch nur eine Erfindung irgendwelcher hysterischer Lebensschützer? Die Erforschung des PAS geht zurück auf Frauen, die dieses Abtreibungstrauma selbst erlebt bzw. erlitten haben. Eine von ihnen ist Dr. Susan Stanford, eine amerikanische Psychologin. In ihrem Buch „Werde ich morgen weinen?“ beschreibt sie sehr berührend ihre Lebensgeschichte. Sie ist sehr spannend und ein guter Tipp auch zum Verschenken!

Die deutsche Schriftstellerin Karin Struck kann auf ähnliches Leid zurückblicken. In ihrem Buch „Ich sehe mein Kind im Traum“ erzählt sie aber auch von den Widerständen, die sie erlebt hat, als sie sich in der Öffentlichkeit für die Bekanntmachung des PAS einsetzen wollte. Viele Male wurde sie lächerlich gemacht und nicht ernst genommen. Das hängt wahrscheinlich auch damit zusammen, dass sich viele Betroffene vor dem großen Schmerz in Verdrängung und Rechtfertigung flüchten.

Sich bewusst mit der Abtreibung auseinandersetzen, gelingt leider nicht allen Frauen. Es kostet viel Kraft und Mut und benötigt viel Verständnis und Liebe von Seiten der Angehörigen. Doch nur so können die Betroffenen den Tod ihres Kindes überwinden und Heilung erlangen!


Aus dem Buch "Du darfst leben":

Immer wieder frage ich mich, warum hat mir das keiner gesagt?
Wussten die anderen, der Arzt, die Beraterin, meine Eltern, meine Freundinnen und mein Mann, wirklich nicht, was dann kommt?
Als ich vor zwei Jahren zur Abtreibung gedrängt wurde, sagten alle, es sei das beste für mich und für mein Kind!

Nun ist mein Kind tot, und ich bin so verzweifelt!
Ich kann nicht mehr schlafen und auch nicht mehr lachen.
Niemand versteht mich!
Damals hatte ich keine Kraft, mich gegen alle zu stellen.
Auch heute bin ich mit meiner Not und meinem Elend allein.

Bitte sagen Sie allen Menschen, wie furchtbar eine Abtreibung ist.
Dauernd möchte ich weglaufen, rennen jagen, - aber die Gedanken sind schneller. Sie holen mich immer wieder ein.
Schreckliche Schmerzen quälen meinen Körper und meine Seele!

WARUM HAT MIR DAS DENN KEINER GESAGT?


Buchbestellungen unter 0664/4731430
Jugend für das Leben

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Abtreibung
von: reinhard81
12.09.2007
Ein schwieriges und mich sehr bewegendes Kapitel. Ich bin zwar ein Mann, der sich nur schwer in die Lage einer betroffenen Frau hineinversetzen kann. Allerdings, wenn ich mich bemühe mich hineinzuversetzen, so würde ich von der Abtreibung abraten, ich hab’ Kinder einfach gern’ und wünsche mir selbst einmal Vater zu werden. Abtreibung hört sich für mich so an, als risse man einer Frau und natürlich auch dem Mann, der im Endeffenkt, auch wenn es beiden in der Situation nicht bewusst ist, Teil dieser Frau ist, das Herz heraus, also mich frustriert das einfach immens. Ich kann Abtreibung einfach nur als eine zu bereuende Kurzschluss- bzw. Panikreaktion betrachten. Natürlich tragen auch profitgierige Ärzte viel Schuld, da sie sicher in vielen Fällen unzureichend hinsichtlich der psychologischen Konsequenzen beraten.

 

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