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26.03.2008

10 Tipps

für die Schlange beim Skilift

von Dominik Lapka

Nachdem sich der Winter wieder lautstark zurückgemeldet hat und einem prachtvollen Saisonabschluss nichts mehr im Wege steht, schnappt man sich am besten wieder seine bereits eingesommerten Wintersportgeräte und begibt sich in hochalpine Gefilde. Egal ob man Ski fährt, mit dem Snowboard unterwegs ist oder gar mit der Rodel die Hänge hinunterdüst – irgendwie muss man aber auch auf den Berg hinauf. Und wenn man nicht so sportlich ist, um zu Fuß raufzugehen, und auch nicht reich genug, um sich mit dem Hubschrauber absetzen zu lassen, bleibt einem nichts anderes übrig, als sich bei den allseits beliebten Skiliften anzustellen. Und die lästige Wartezeit kann man auch mit nützlichen und lustigen Aktivitäten füllen. Hier zehn Vorschläge dafür:

Tipp 1: Bete ein Gesätzchen des Rosenkranzes. Du kannst zum Beispiel bei jeden „Gegrüßet seist Du Maria“ Gott für etwas anderes danken oder bitten.

Tipp 2: Um neben der sportlichen Betätigung auch einen kleinen Ausgleich für den Kopf zu haben, führe du mit einem Freund oder einer Freundin einen Dialog. Die einzige Vorgabe ist dabei der erste Buchstabe des Satzes, wobei der erste Satz mit „A“ beginnt, der zweite mit „B“ usw. Wer von euch bleibt zuerst stecken?

Tipp 3: Ein alter Schmäh, aber immer wieder lustig für zwischendurch: Tippe deinen Freunden auf die Schulter und dann tu so, als ob du es nicht gewesen wärest. Ich amüsiere mich noch immer köstlich dabei...

Tipp 4: Beobachte und schule deine Wahrnehmung! Gerade im Urlaub ist es schade, wenn dir vor lauter Freizeitstress viele Dinge gar nicht auffallen. Schau dir die Umgebung an, die Natur, die Menschen, Kleinigkeiten die niemandem auffallen. Lass beispielsweise deiner künstlerischen Ader freien Lauf und suche schöne oder außergewöhnliche Fotomotive. Du kannst auch deine Augen schließen, und dich darauf konzentrieren, was du mit den anderen Sinnen wahrnehmen kannst. Was hörst du? Wie viele Sprachen kannst du erkennen? Hörst du etwas von der Natur? Oder was sagt dir deine Nase? Riechst du die Menschen, den Jagertee, die eingeölten Maschinen, die Auspuffgase? Kannst du deine Freunde am Geruch erkennen?

Tipp 5: Kreativwettbewerb mitten in der Faschingszeit: Wer hat die beste Verkleidung? Haube, Skibrille, Schal, Handschuhe und andere Utensilien können hierbei kreativ genutzt werden. Fotoapparat nicht vergessen!

Tipp 6: Das lustige Ratespiel für unterwegs: Einer der Runde denkt an eine Person, die allen bekannt ist. Nun muss durch Fragen, die nur mit ja oder nein zu beantworten sind, erraten werden, um wen es sich dabei handelt. Macht es euren Freunden nicht zu einfach! Profis können sich das Spiel erschweren, indem beispielsweise nur Heilige verwendet werden dürfen.

Tipp 7: Ein Lächeln kann man um die Welt schicken. Ebenso eine positive Einstellung. Also fange damit an: Sag so vielen Leuten wie möglich, was für ein wunderbarer Tag heute ist und wie toll der Schnee ist. Das Leben ist schön! Zähle mit und vergleiche es mit deinen Freunden. Der Gewinner darf... alle einmal anlächeln!

Tipp 8: Willst du deine Freunde verwirren? Dann mach ab und zu ein schmerzverzerrtes Gesicht, während du auf deine Stirn schlägst und murmelst: „Seid doch still, seid doch endlich alle still!“

Tipp 9: Eine kleine, unauffällige Kraftübung: Zieh den Bauchnabel in Richtung Wirbelsäule und etwas nach oben. So aktivierst du die korsettähnliche, tiefe Bauchmuskulatur. Gleichzeitig spann den Beckenboden an (stell dir vor du müsstest dringend auf die Toilette, findest aber keine – beim Zurückhalten aktivierst du den Beckenboden). Löse nach einiger Zeit die Spannung und wiederhole die Übung. Du trainierst somit die Muskelgruppen, die wichtige körperstützende Funktionen ausüben. Diese Übung kommt aus dem sogenannten „Pilates“, wobei dieses stabile Zentrum Powerhouse heißt.

Tipp 10: Und zum Abschluss: Wir haben uns doch alle lieb, oder? Rufe also „Gruppenumarmung!“, und fange damit an.

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