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20.05.2007

Jibskate

Alter Wein in neue Schläuchen

Tor Brown war in den 90er Jahren ein gewöhnlicher Jugendlicher in den USA. Sein Hobby war zwar nicht so ungewöhnlich aber seine Begeisterung und sein Talent für Cross Country Skiing war sicher sehr ungewöhnlich. Er trat dem Nordic Race Team bei und begann nach den anstrengenden Trainings mit seinen Kollegen auf den Langlaufskiern zu ‚trickseln’.

„Ich habe gelernt, einen 360er auf meinen Skateski zu landen und das Gefühl war so aufregend, dass ich immer mehr Tricks ausprobieren wollte. Es war einfach Spaß für uns und hat das Training ein bisschen aufgepeppt“, so Tor Brown. Er wagte nach den Trainings immer die verrücktesten Jumps. Später gründete er als Manager eines Cross Country Ski Gebietes einen Fun-Race-Park und begeisterte immer mehr Nordic Racer für den neuen Trendsport.

Es gab nur einen Nachteil: Ausgelassene Jumps führten manchmal zu zerbrochenen Skating-Skiern und Rückwärtslandungen waren nicht möglich. Deshalb gab Tor Brown 2003 dem österreichischen Ski-Hersteller Fischer den Auftrag einen passenden Ski zu entwickeln. Nachdem Fischer diesen Anforderungen nachgekommen war und einen leichten, stabilen Ski gebaut hatte, stand dem neuen Trendsport nichts mehr im Wege: Jibskate war geboren!

Eine Frage bleibt noch. Wie kommt man auf den Namen? Wieso Jibskate? Nun, in der Snowboarder Szene heißt „to jib“ so viel wie über etwas gleiten oder rutschen heißt. Und da man mit dem Skating-Ski auch über Rails gleitet, entstand ein neuer Name: Jibskate!

Dominik Lapka

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Über Stock und Stein
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Langlaufen ist längst schon nicht mehr nur für Alte

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