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Jake Sully ist ein Ex-Marine im Rollstuhl, der den waghalsigen Vorschlag annimmt, anstelle seines verstorbenen Bruders zum Planeten Pandora zu fliegen.
von Anna Kabas
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Dort will er dessen wissenschaftliche Experimente fortsetzen. Mehr die Sinnlosigkeit seines gescheiterten Lebens als wahrer Forschungswille ist es allerdings, was ihn dazu antreibt. Auf der Forschungsstation in Pandora findet er sich im Konflikt zweier dort stationierter Parteien wieder: eine Biologengruppe rund um botanikbegeisterte Dr. Augustine und die Truppen des kriegsbesessenen Colonel Quaritch. Doch die Menschen sind nicht alleine auf dem fremden Planeten. Die eigentlichen Bewohner, die sich Na´vi nennen und sich als große, blauhäutige, naturverbundene Wesen herausstellen, leben in den dichten Wäldern Pandoras. Um mit ihnen in Kontakt treten zu können, haben die Wissenschaftler für jeden Forscher gentechnisch einen Na´vi Doppelgänger, einen so genannten Avatar, geschaffen. Als Avatar mit gesunden Beinen stürzt sich Jack nun vollkommen ahnungslos in diese neue, paradiesisch anmutende Welt und begegnet dort Neytiri, der Häuptlingstochter des Stammes. Obwohl die Na´vi nicht gerade begeistert sind von den Avataren, beschließen sie Jack in die Sitten und Gebräuche ihres Volkes einzuführen, eine Aufgabe die Neytiri widerwillig übernimmt. So bekommt Jack Einblick in unbekannte Orten und lernt langsam wie ein Na´vi zu denken. Das wiederum will Colonel Quaritch für seine Zwecke nutzen; er hält nichts von Diplomatie gegenüber den „zurückgebliebenen Wilden“. Zufällig befindet sich der Heimatbaum, das Dorf der Na´vi, genau über dem größten Vorkommen eines kostbaren Gesteins. Sully stimmt einem Deal mit dem Colonel zu: für genaue Informationen über die Na´vi verspricht dieser ihm eine Wirbelsäulenoperation, die ihm seine Beine zurückgeben soll. Sein Doppelleben macht Jack jedoch mit der Zeit ziemlich zu schaffen, außerdem beginnt er die Welt um sich herum mit den Augen der Na´vi zu sehen. Als der Colonel beschließt den Heimatbaum anzugreifen, muss sich Jack entscheiden, wer er wirklich ist. Titanic-Regisseur James Cameron plante diesen Film schon seit 15 Jahren, wollte aber warten bis auch die Technik so weit wäre, seine Vision umzusetzen: „Für mich ist das eine beispielhafte Geschichte von vermeintlich überlegenen Kulturen, die andere unterdrücken. Ein immer wiederkehrendes Muster in der Geschichte der Menschheit. Die Missachtung fremder Zivilisationen und vor allem auch der Natur. Dass sich unsere Wahrnehmung und Haltung diesbezüglich ändern muß, ist eines der Hauptthemen von 'Avatar'." Als Entführung in eine fremde Welt weiß der Film, nicht nur wegen seiner Länge, zu fesseln. So braucht man danach erst einmal wieder eine Weile, um zur Realität zurückzukehren. Jack Sully flieht aus seinem scheinbar sinnlosen Leben, aus einer kaputten Welt. Alles hinter sich zu lassen fällt ihm nicht weiter schwer, denn er kennt nichts mehr, wofür es sich zu kämpfen lohnt. Ein gefallener Krieger, der alles schon gesehen hat. Ist seine Mission auf Pandora anfangs nur ein Abenteuer, und die Chance als herumlaufender Avatar endlich seine Beine wieder zu spüren, so lernt er mit der Zeit nicht nur von den Na´vi das zu verstehen was ihn umgibt, sondern er bekommt auch eine neue Bestimmung, ein Ziel. Gut verpackt in pompöse Specialeffects und aufreibende Machtkämpfe, handelt dieser Film letzten Endes auch von nichts anderem als der Liebe, etwas also, für das es sich zu kämpfen lohnt. |
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© Centfox |
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Trotzdem is TRANSFORMERS cooler !!
lg
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