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Lustige Komödie mit Teenie Schwarm Zac Efron als 37jähriger Papa
von Anna Kabas
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Mit 17 ist Mike O’Donnell so jung und verliebt, dass er glaubt, alle Antworten im Spiel des Lebens zu kennen. Tatsächlich kennt er jedoch noch nicht einmal die Fragen...
Abschlussklasse von 1989 Mike O’Donnell (Zac Efron) ist der unbestrittene Star des Basketballteams seiner High School. College-Scouts sind hinter ihm her, einer glänzenden Zukunft scheint nichts im Wege zu stehen. Doch dann, kurz vor Anpfiff des entscheidenden Spiels, offenbart ihm seine Freundin Scarlet, dass sie schwanger ist, und Mike läuft vom Spielfeld und entscheidet sich für die Familie. 20 Jahre später: Mike (Matthew Perry) ist 37, die Scheidung von seiner Frau (Leslie Mann) steht kurz bevor, seine beiden Kinder halten ihn für einen Loser und zu allem Überfluss bekommt auch noch irgendein junges Ding den Posten, auf den er schon seit Jahren hingearbeitet hat. Mike fühlt sich übergangen, unzufrieden mit seinem Leben und sehnt sich zu dem Augenblick zurück, an dem er seinen Erfolg hat sausen lassen. Da gerät er beim Nachhausefahren in einen Sturm und findet sich am nächsten Morgen auf wundersame Weise tatsächlich als 17-Jähriger wieder. Überwältigt von dieser zweiten Chance, beschließt er zurück an die High School zu gehen, um sein „verpfuschtes“ Leben noch mal von vorne zu beginnen, nur dieses Mal richtig. Mit der Lebenserfahrung eines 37 Jahre alten Mannes im Körper eines 17-Jährigen stellt er sich dem Schulalltag inmitten der pubertierenden Teenager und bekommt einen tieferen Einblick in das Leben seiner Kinder, als ihm vielleicht lieb wäre. Doch während Mike versucht, die schöne Zeit der Jugend noch einmal zu erleben, läuft er Gefahr, die besten Dinge, die ihm je passiert sind, zu verlieren...
Life is what happens to you, while you´re busy, making other plans Matthew Perry, der den erwachsenen Mike O’Donnell spielt, über den Film: „Wir alle treffen Entscheidungen, die wir früher oder später bereuen. Aber wenn man permanent zurückblickt und sich sagt ‚Hätte ich doch nur dies oder das getan‘, wird man niemals glücklich. Mike ist unzufrieden mit der Entwicklung, die sein Leben genommen hat. Dabei müsste er nur lernen, dankbar zu sein für das, was er hat – nämlich eine großartige Frau und tolle Kinder – und zu begreifen, dass das Problem im Grunde er selbst ist.“ Damit kommt Perry eigentlich genau auf den Punkt. Jede Entscheidung, die man trifft, hat Konsequenzen, für die man die Verantwortung übernehmen muss. Auch mit 17 muss man manchmal schon Entscheidungen treffen, die das ganze restliche Leben beeinflussen werden. Nicht, dass man sich davor fürchten müsste, und dann aus Angst, etwas falsch zu machen, einfach gar keine klaren Entscheidungen trifft, damit nur ja nichts schief gehen kann. Es ist nie so drastisch, dass man einmal etwas getan hat und dann daran nie wieder irgendwas verändern kann. Natürlich kann man die Zeit nicht zurückdrehen, im normalen Leben, das sich außerhalb der Kinosäle abspielt muss man sich der Realität wohl oder übel stellen. Man kann letztlich nur selbst etwas an seinem Leben ändern, weil es wirklich an einem selber liegt, die Dinge in die Hand zu nehmen, im Hier und Jetzt, anstatt sich in die Vergangenheit zurück zu wünschen.
…und es kommt sowieso alles anders, als man denkt. Es ist gut, sich Pläne für die Zukunft zu machen, zu wissen was man will von diesem ungewissen Etwas, das sich Zukunft nennt, aber man darf sich dennoch nicht an dem, was man sich da so ausgemalt hat festklammern, wenn es letztlich dann anders kommt. Dann muss man bereit sein, alles das über Bord zu werfen, einfach loszulassen und zu sagen: „Okay, so hab ich mir das zwar nicht vorgestellt, aber hey, Leben, hier bin ich!“ Lernen, das was ist, anzunehmen, es zu akzeptieren, dass das Leben keine Zugfahrt ist, in die ich einmal einsteige, dann einschlafe und alles geht ewig einfach so gerade dahin und ich muss nichts mehr tun (was eigentlich auch sehr langweilig wäre). Nur so bleibt das Leben wirklich spannend, und nur so muss ich auch keine Angst haben, vor dem was vor mir liegt. Und außerdem wissen wir schließlich, und darauf darf man wirklich vertrauen und bauen: Ganz alleine sind wir doch nicht, in diesem Auf und Ab der Lebensachterbahn. Gott sei Dank, gibt es da noch einen, der über allem steht und uns führt, ganz egal was auch passiert… Wenn man jung ist, kommt einem alles wie das Ende der Welt vor, aber das stimmt nicht- es ist erst der Anfang!
Unser Kommentar Das ist mal ein richtiger YOU! Film, richtig begeistert war ich, als wir aus dem Kinosaal kamen (und das nicht nur wegen eines wirklich zum dahinschmelzenden Zac Efron...). Lustig, nachdenklich, rührend, ist man gerade so richtig in Hollywoodstimmung, kann ich diesen Film wirklich nur empfehlen. Denn obwohl die Geschichte: "jemand wünscht sich jünger oder älter zu sein, wird verwandelt und kapiert endlich um was es geht im Leben" vielleicht schon bekannt scheint, hat mich "17 Again" richtig angenehm überrascht. Wirklich zu schade, wenn er dann aus ist, wie wärs mit einem zweiten Mal? Und übrigens: Für alle männlichen Kinobesucher- es wird sogar gekämpft, mit Laserschwertern...! |
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Nichts läuft so, wie Mike es sich vorgestellt hat |
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Mit Jugendfreund Ned als "Vater", schreibt sich der wieder 17jährige Mike in die High School ein |
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Hey, wer ist denn dieser Neue? |
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Tochter Maggie wundert sich, warum sie der Neue immerzu beschützen will... |
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