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Kino
Movie Check
Ein durchaus spannender Film, der nicht selten an "Narnia" oder "Der Herr der Ringe" erinnert, jedoch mehr in der Wirklichkeit verwurzelt ist.
von Daniela Sziklai
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Ein halb verfallenes Haus mitten im Wald, ein Kreis aus Pilzen, viel Honig, Salz und Tomatensauce und seltsame Geräusche in der Wand. Das alles finden Jared Grace und seine zwei Geschwister vor, als sie nach der Scheidung ihrer Eltern mit ihrer Mutter aufs Land mziehen müssen. Doch der unternehmungslustige Jared hat bald die Erklärung für all diese seltsamen Dinge: ein geheimnisvolles Buch, das ihm eine bis dahin unbekannte Welt – die Welt der Feen – eröffnet. Doch dieses Buch, das sein Urgroßonkel Arthur Spiderwick hinterlassen hat, bevor er vor 80 Jahren plötzlich verschwand, ist gefährlich, denn auch andere, bedrohliche Wesen haben es darauf abgesehen...
Die Geheimnisse der Spiderwicks“ ist ein actionreicher Fantasyfilm, der auf den Erfolgsromanen der US-Autorin Holly Black und des Illustrators Tony DiTerlizzi basiert. Der Film fasst die Haupthandlung der bisher erschienenen Bände in eine runde Geschichte zusammen, der es nie an Spannung mangelt. Wie kann Jared seinen Zwillingsbruder Simon, die ältere Schwester Mallory und seine Mutter davon überzeugen, dass die Bedrohung echt ist? Wie können sie sich gegen die gefährlichen Wesen aus dem Wald verteidigen? Und vor allem: Wie können sie verhindern, dass das Buch des Arthur Spiderwick in die Hände des bösen Mulgarath fällt, der damit die Weltherrschaft erlangen möchte? Die Handlung wird viele – wohl nicht zufällig – an „Den König von Narnia“ oder den „Herrn der Ringe“ erinnern. „Die Geheimnisse der Spiderwicks“ ist allerdings deutlich stärker in der realen Welt verwurzelt. Besonders interessant ist, wie ernsthaft der Film mit dem Thema der Trennung der Kinder von den Eltern umgeht.
Jared leidet ganz besonders unter den Verlust seines Vaters, auf dessen Zurückkommen er immer wartet. Er ist wütend und gibt seiner Mutter die Schuld für die Trennung. Dann lernt er aber durch seine Abenteuer mit der Welt der Feen von seinen eigenen Problemen wegzukommen und Verantwortung für seine Familie zu übernehmen. Er lernt, die Menschen, die er liebhat, zu verteidigen und für sie da zu sein – wie es eben auch ein guter Vater tun würde. |
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