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26.04.2007

Pure Fashion

Entstehung und Aufstieg einer katholischen Modelinie

Als einmal die junge und modebewusste Amerikanerin Ella Gunderson einkaufen war, sah sie sich mit dem Problem konfrontiert, dass sie in einem ganzen Kleidergeschäft keine einzige Hose finden konnte, deren Bund ihre Hüften erreichte.

Dies bewegte sie schlicht und einfach dazu, dem Besitzer dieses Departements ihre Unzufriedenheit mitzuteilen. Es kam nicht nur prompt eine Entschuldigung, sondern auch das Versprechen an einer baldigen Lösung des Problems zu arbeiten.

Die Geschichte wurde bald publik, sodass die elfjährige Ella sogar Auftritte auf NBC und CNN bekam. Das Medieninteresse steigerte sich sogar in dem Maße, dass sich das Kleidungsgeschäft entschied, eine neue Kategorie für junge Kundinnen einzuführen, die Ellas Ansprüche teilten.

In weiterer Folge kam es auch zu einer Zusammenarbeit mit Pure Fashion, einer katholischen Organisation, die seit 1999 in vielen Städten Amerikas besteht. Die Mitglieder sind junge, modebewusste Mädchen, die Modeschauen veranstalten, bei denen sie ihre selbst kreierte Mode präsentieren. Zunächst fanden die Vorführungen in Pfarrsälen und Ballräumen statt, doch 2005 kam es zu einer Fashionshow, die alle bisherigen überragte. 58 Modells präsentierten ihre Mode vor 1.300 Gästen. Auch die Politik war vertreten.

Mittlerweile kann man Pure Fashion-Mode nicht nur in zahlreichen Städten der USA, sondern auch in Kanada erwerben. Zahlreiche junge Fashionistinnen freuen sich darüber Gewänder kaufen zu können, die schick sind und gleichzeitig ihren Wert und ihre natürliche Schönheit hervorheben. Das schöne an der ganzen Sache: Das Sortiment reicht von sportlich bis elegant.

Gerlinde Hufnagel

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