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24.07.2007

Die Fanstastischen Vier

Fornika

Echte Ewigkeiten sind sie am Markt, die vier älteren Herren aus Deutschland. Und mit Fornika wollen sie wieder in den Charts-Ring steigen. Aber irgendwie scheint Fanta 4 nicht mehr synonym mit Hip Hop verwendet werden zu können, denn Fornika ist anders.

Die einen meinen, das neue Album sei reifer, erwachsener geworden; die anderen finden es einfach nur schlecht. Der letzteren Meinung wird man sich wohl anschließen müssen, vor allem wenn man vergleicht, welche Werke von Smudo und Co. schon abgeliefert wurden. Natürlich finden sich auch gelungene Ausnahmen auf der Platte, so zum Beispiel Ernten was wir säen.

Selbst der Text hat einiges für sich. Er spiegelt das Altern der Band und beschäftigt sich mit den grundlegenden Fragen des Lebens: Woher kommen wir? Wohin gehen wir? Etc… Unterm Strich lautet die Aussage, dass der Mensch zwar erntet, was er sät, aber eigentlich nichts beeinflussen kann. Irgendwie widersprüchlich. Damit fügt es sich jedoch ganz gut in die restliche Platte.

Alles in allem (auch was Inhalt und Sprache betrifft) kein wirklich empfehlenswertes Album der Fantastischen Vier (Hardcore-Fans natürlich ausgenommen). Ewig schade oder doch nicht?

Andreas Thonhauser

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