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Sie sind zwar nicht mehr die Jüngsten, aber wen hat das bei U2 jemals schon gestört? Mit 18 Singles legen sie so etwas Ähnliches wie ein Best Of-Album vor. Der Haken bei der Sache: Best Of-Platten gab es schon einige von U2. Deshalb ist diese Single-Collection nichts wirklich Neues. Die eingefleischten Fans der irischen Band wird dieses jüngste Album also nicht wirklich vom Hocker hauen. Für alle anderen – vor allem jüngere Liebhaber des originellen Rock – ist diese CD schon empfehlenswert, weil sie einen ausgewogenen Überblick über das Schaffen der Mannen rund um Bono Vox gibt, die ja nicht unwesentlich zur Entwicklung heutigen Musikverständnisses beigetragen haben. Neben „oiden Hadern“ wie „Sunday Bloody Sunday“ oder „Still Haven’t Found What I am Looking For“ sind auch neuere Songs wie „Vertigo“ und „Beautiful Day“ vertreten. Obwohl, bei einer Band wie U2 zählen selbst die „neuen“ Werke als Klassiker. Es gibt also nichts generell Neues zu entdecken auf „18 Singles“ außer vielleicht einem Song, der an dieser Stelle schon vor zwei Monaten präsentiert wurde: „The Saints Are Coming“. Dabei handelt es sich um ein kongeniales Gemeinschaftsprojekt mit Green Day. Für ein Benefiz-Konzert zugunsten der Opfer des Hurrican Katharinas vereinten sich die Alt-Punks aus der USA mit den Alt-Rockern aus Irland. Und auch wenn U2 wahrscheinlich keine Heiligen sind, ihre Songtexte wollen provozieren – und zwar zu einem guten, gerechten Leben. Wer’s nicht glaubt, muss hören: U2- 18 Singles. Andreas Thonhauser
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