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25.07.2007

TobyMac

Von Edison bis Mac

Über "Portable Sounds" und andere Genialitäten

von David Schwarzbauer

1877 gelingt es Edison das erste Mal, die menschliche Stimme mithilfe eines Tinfoil Phonographen aufzunehmen. 102 Jahre später stellt Sony den ersten Walkman vor, der nur 5 Jahre später vom ersten tragbaren CD Player (D-5) abgelöst wird. Versuche in den Neunzigern, die tragbare Musikwelt auf magnet-optische MiniDisc’s umzurüsten, waren wenig erfolgreich und wurden schließlich 1999 mit der Erfindung des ersten MP3 Players (Rio PMP300) in den Wind geschossen. 2001 nutze Apple die Gunst der Stunde, um die Welt der mitgebrachten Musik endgültig zu revolutionieren: Der erste iPod erblickt das Licht der Welt und am 9. April dieses Jahres ist der 100millionste iPod erhobenen Hauptes über den Ladentisch gewandert.


Toby Mac mischt mit

Klar, dass auch Toby Mac, der übrigens in seiner Karriere auch schon über eine Million Alben verkauft hat, auch in der Welt der tragbaren Klänge mitreden will: Mit „Portable Sounds“, dem fünften Album (zwei Remix-Alben) aus seiner noch recht jungen Solokarriere, liefert er eben den Soundtrack zum allmorgendlichen Joggen oder zum abendlichen Abtanzen – ob mit oder ohne iPod.

Der in Washington DC aufgewachsene Kevin Michael McKeehan, der mit seinen Studienkollegen Kevin Max Smith (Kevin Max) und Michael DeWayne Tait (Tait) in den 80ern und 90ern als dc Talk christliche Musikgeschichte geschrieben hat, lebt nun mit seiner Familie (5 Kinder, 2 davon adoptiert) in Franklin / Tennessee und bombardiert von dort aus die Welt mit Partymusik.


Auch Oma wippt mit dem Fuß

Dabei bleibt er seinem Prinzip treu und versucht ein möglichst weites Spektrum an Zuhörern vor seinem Mikro zu versammeln. So flippen auf seinen Konzerten nicht nur Kids zu den rockigen, poppigen, hip-hoppigen, funkigen Tracks, sondern auch deren Eltern, und teilweise sogar Großeltern klappern zumindest mit den Dritten den Rhythmus mit und können dem charismatischen Schönling (er wurde 2004 in die Liste der 25 schönsten christlichen Musiker von Nashville aufgenommen) schon etwas abgewinnen.


"Portable Sounds" goes deeper

Über sein neues Album sagt er selbst: „Ich glaube 'Portable Sounds' spielt im selben Staat wie die ersten zwei Alben aber nicht in der selben Stadt. Weil ich in letzter Zeit statt modernem Hip-Hop mehr Mo-Town und alten R&B gehört habe, ist das Album organischer und ich habe mehr echte Instrumente wie Hörner und Geigen verwendet. Auch die Beats kommen von einem richtigen Schlagzeug. Alles ist melodischer und auch die Texte gehen mehr in die Tiefe.“


Das Bankett wird zur Schlacht

Aus dem DJ, der anfangs schon zufrieden war, wenn die Menge WOO HOO schrie, wurde ein Lyriker, dem es immer mehr Anliegen ist, neben Beinanimationen auch ein wenig Nahrung für die grauen Zellen aufzutischen. Dass dieses Futter auf Plattentellern serviert wird, die das Bankett unweigerlich in einer höchst amüsanten Tortenschlacht münden lassen, ist einberechnet und Ziel der Übung. Dabei stört es dann auch nicht, dass „Portable Sounds“ keine wirkliche musikalische Weiterentwicklung finden lässt. Ganz im Gegenteil: Vor allem jene, die immer noch auf die Wiedervereinigung des Erfolgstrios dc Talk warten, begleiten Toby Mac auf seinem Weg zurück in die Zukunft – in jene Zeit, als die CCM-Welt noch in Ordnung war und Toby, Kevin und Michael gemeinsame Sache machten. Aber jede Zeit hat seine Helden. Dafür gab es damals noch keinen iPod...

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"Portable Sounds", sein neuer Wurf

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Everyday is a chance for a new stance, like every song is the beginning of a new dance. And everyone of us was made to reflect the light and glorify the most high so bright (from: "One World", Portable Sounds)

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von: itae
03.01.2008
Tobymac finde ich ganz toll! Sehr zu empfehlen!

 

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