
Popculture
Musik
CCM Stars
von David Schwarzbauer
Alyssa ist sehr resolut und kein bisschen zurückhaltend, wie man am Titel ihres Debütalbums („I’m not Gonna Let it“) erkennen kann. Das war jedoch nicht immer so: Geboren in Anaheim, Kalifornien, hat die dreijährige Alyssa ihr erstes Konzert mit der Barbie in der Hand gegeben. „Old McDonald had a Farm“ wurde intoniert, Aman, ihr Spielkamerad und einziger Zuhörer, hat währenddessen geschlafen, was damals jedoch nicht unbedingt ein Nachteil war, wie Alyssa rekapituliert. Heute, ein gutes viertel Jahrhundert später, war Barbie längst den schwarz-weißen Tasten des Klaviers gewichen, „I-A-I-A-O“ dient höchstens noch als Stimmübung und Anaheim ist zwar schön aber im Vergleich zu Österreich… Seit kurzem ist eben dieses Österreich ein weiteres Album einer aufstrebenden christlichen Musikerin reicher – Tu felix Austria. Wir vom YOU!Magazin haben natürlich sofort nachgefragt und einige interessante Facts über die sympathische Wahlösterreicherin herausgefunden, die Stress beim Bügeln nicht ausstehen kann, diesen jedoch mit einem Stück Schokolade kompensiert und währenddessen Filme zitiert. Hier ein kleiner Ausschnitt aus dem Interview:
YOU!: Vor ein paar Wochen hast du dein Debütalbum auf den Markt gebracht. Worum geht es auf „Not gonna let it“? Alyssa: Dieses Album handelt eigentlich von sehr vielen Themen. Von Gnade, Vergebung, Hoffnung und Liebe bis zu zerbrochenen Träumen und zur Verzweiflung. Aber in all diesen Sachen höre ich nicht auf, für Gott zu leben – „I’m not gonna let it stop me“.
YOU!: Auf deiner Homepage meinst du, dass du geschaffen wurdest, Musik zu machen. Wie hast du das herausgefunden? Wie erfährt man am besten, was Gott von einem will? Alyssa: Ich bin seit meiner Kindheit in die Musik verliebt. Ich habe immer gesungen und als ich meine Liebe zum Klavier entdeckt habe, wurde es klar, dass ich auf der richtigen Spur war. Ich habe auch sehr viel Ermutigung bekommen, was auch wichtig ist. Es hat allerdings eine Weile gedauert, bis ich gewusst habe „so, das will ich machen!“ Aber Gott war (und ist immer noch) sehr geduldig und er weiß, wie er unsere Aufmerksamkeit gewinnen kann. Ich glaube, dass er immer zu uns sprechen will, wir müssen nur still sein und lernen, seine Stimme zu erkennen. Ich würde sagen, wenn du wissen willst, was er will, dann verbringe Zeit mit ihm. Lerne ihn kennen und vor allem lieben. Eigentlich ist es das, wofür wir alle geschaffen worden sind.
YOU!: Ich nehme an, dass einer dieser Rufe Gottes auch der Auftrag war, Vorband bei Roxette zu sein. Wie kam es eigentlich dazu? Alyssa: Wir haben uns damals beim Krone-Hitradio beworben, als Vorgruppe zu spielen. Und dann haben wir gewonnnen! Ich erinnere mich sehr gerne an diese Zeit. Bis jetzt war das das größte Publikum, für das ich gespielt habe – ich glaube um die 5000 Leute. Und das war mein 3. Konzert überhaupt mit der Band. Aber ich habe Hoffnung, dass ich wieder für so ein großes Publikum spielen werde... vielleicht sogar größer!
YOU!: Welche Chancen siehst du als junge christliche Künstlerin im - zumindest einstigen - Musikland Österreichs? Alyssa: Es gibt große Chancen, egal wo man ist, weil Gott groß ist. Ich weiß, dass es hier in Österreich für Musiker schwer ist, weil der Markt klein ist. Aber umso wichtiger ist es, dass wir christlichen Künstler zusammen kommen und einander unterstützen und ermutigen, damit wir zusammen etwas aufbauen können! Ich freue mich zu sehen, was Gott schon gewirkt hat und was er noch ermöglichen wird. Berg oder Meer: Sommer oder Winter: Hartschalenkoffer oder Tramperrucksack: Wein oder Bier: Sushi oder Pizza: Weihnachtsmann oder Christkind: Glas ist halb voll oder halb leer: Mozart oder Elvis: |
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Alyssa beim Donauinselfest 06... |
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...auf der KEY2LIFE-Bühne |
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