
Popculture
Musik
CCM Check
von David Schwarzbauer
Das christliche Pendant zu Bud Spencer und Mr. T, was zumindest das Äußere und Körperliche angeht, wurde in NYC geboren und rappt seitdem er 11 Jahre alt ist für Gott und die Welt; soll heißen im Kirchenschiff und Freundeskreis. Später – fast prototypisch – verliert er sich im Drogendealen und Gewaltdelikten, um schließlich Gottes Ruf erneut zu hören und nunmehr die Straßen Philadelphias mit dem Evangelium zu pflastern. In seiner Seifenkiste (Soapbox) rast er durch „Philly“ und reimt Geschichten über Gewalt, Angst, Abschied und Trauer aber auch über Leben, Freiheit und Liebesbriefe. Dabei bedient er sich seiner Herkunft und Vergangenheit gebührend dem Gangster-Rap und wirft mit Sprüchen nur so um sich, dass jedem Ganoven das Blut in den Adern gefriert. Dass diese ostküstliche Seifenkiste absolut geländetauglich ist, kann ob des schwergewichtigen Piloten getrost verkündet werden. R-Swift versteht sein Handwerk und übt es auch dementsprechend aus. Eindrucksvoll und intelligent, kreativ, anschaulich und fix. |
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