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04.07.2008

P.O.D.

When Angels and Serpents Dance

von David Schwarzbauer

Mit dem Fortgang des Gitarristen Marcos Curiel vor ein paar Jahren waren P.O.D. auch vom Zug der Nummer Eins Hits gesprungen und hatten es sich neben den Gleisen in der Sonne gemütlich gemacht. Bloß Strohhalme stahlen sich verlegen aus den Mundwinkeln der Männer aus Kalifornien, so schien es.

Jetzt ist er wieder zurück, der Gitarrist, und mit ihm auch der Drang, wieder ganz nach oben zu kommen. Auf dem Hybriden aus Linkin Park, den Red Hot Chili Peppers und Bob Marley (seine Töchter singen mit), „When Angels and Serpents Dance“, finden sich neben Rockknallern der altguten P.O.D.-Schule genauso kammermusikalische Versuche, die jedoch Freunde von „Alive“ und „Satellite“ sicherlich enttäuschen werden.

Dass es auf dem neuen Album allgemein ein wenig ruhiger zur Sache geht, wird zumindest jene freuen, die sich in den letzten Jahren mehr mit „Youth of the Nation“ oder „Anything Right“ angefreundet haben.

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