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04.07.2008

Sarah Kelly

Born to Worship

von David Schwarzbauer

Zwei Alben hat Sarah, die selbst Misshandlung in ihrem Leben erleben musste, im Schatten ihrer persönlichen Leidensgeschichte herausgebracht, und nun tritt sie aus diesem Schatten heraus und dankt Gott für ihr Leben und ihre Vergangenheit; musikalisch ganz im Stile ihres erfolgreichen Debütalbums „Take Me Away“.

„Das ist es, was ich will: Jesus lieben. Egal, was los ist. Das ist alles, worum es geht“ ist nur eine Prämisse, mit der sich die junge Amerikanerin heute die Gitarre um den Hals hängt und ordentlich loslegt. Klingen tut das Ganze dann, als ob man Janis Joplin, Alanis Morissette und Sarah McLachlan in einer Flasche mit Holundersaft durchgeschüttelt hätte und mit einer Kugel Vanilleeis an einem heißen Frühsommertag serviert bekomme. Beim Kirchweihfest.

Mit dabei sind wiederum der Erfolgsproduzent der Guns‘n‘Roses wie auch Slash, der Held einer ganzen Rockergeneration, der es schon krachen ließ, als noch hautenge schwarze Lederhosen zu ärmellosen T-Shirts und Kopftuch-Stirnbänder getragen wurden.

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