
Popculture
Musik
CCM Check
von David Schwarzbauer
Nein, nicht „chasten“, sondern „Chasen“! Obwohl „zur Einsicht bringen” auch zu hundert Prozent programmatisch für dieses Album passen würde („chasten“), leitet sich der Name dieser sonnenbestrahlten Combo aus South Carolina lediglich vom Vornamen des Sängers ab („Chasen“). Die fehlende versteckte Symbolik oder Doppelbödigkeit im Namen ist auch Programm für die Musik auf „Shine through the Stars“: „Geradeheraus“ lautet die Devise. Musikalisch erinnern sie dabei mit ihrem gitarrelastigen Teenie-Romanzen-Pop an die Goo Goo Dolls oder an Soul Asylum, textlich jedoch hat das Trio wesentlich mehr zu bieten. Chasen Callahan, selbst hausgezüchteter Worshipleader in seiner Gemeinde, vergisst beim Schreiben seiner Songs nicht auf seine Wurzeln. Da sieht man dann beim Zuhören schon mal ein „Heilig, heilig bist du“ aus den Lautsprechern purzeln und folgt dessen Einladung zum Kaffeekränzchen, wo man sich wenig später dann mit seinem Schöpfer bei einem Eiscafé über sich, ihn und die Welt unterhält. |
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