
Popculture
Musik
CCM Check
von David Schwarzbauer
Die vier Tonkrüge („Jars of Clay“) sind zwar noch nicht so alt, dass sie schon bei der Hochzeit zu Kana dabei sein hätten können, aber zumindest so lange auf der CCM Bühne, dass sie von dort einfach nicht mehr wegzudenken sind. Schon gar nicht nach ihrem letzten Wurf „Good Monsters“. Darin geht es sowohl inhaltlich als auch musikalisch ordentlich zur Sache. Inhaltlich deshalb, weil die Beatles der CCM nach dem Gleichgewicht zwischen der Dunkelheit und dem Licht in der menschlichen Seele suchen. Musikalisch drückt sich diese Suche in rauen Tönen und schmeichelnden Melodien aus. Sehr aufrichtige Texte vermischen sich mit der Absicht, einfach nur Rock ’n’ Roll zu machen und präsentieren Jars of Clay in neuem Gewand: Bär und Meersau, Monster und Haustier. Auf „Good Monsters“ haben sich die vier Amerikaner vom Druck, immer alles richtig zu machen, verabschiedet und sind völlig entspannt ins Studio gegangen, um unverblümt ihre Meinung zu sagen - auch auf die Gefahr hin, daneben zu liegen. Dass darin eine unglaubliche Freiheit liegt, die extrem nach Garageband klingt, hört man. Und nicht nur sie selbst sind froh darüber. |
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Monster sind sie noch lange keine. Dafür gut. |
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