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31.03.2008

Weltweit

Mehr Moslems als Katholiken

aus: orf.at, 31.03.2008

Erstmals in der Geschichte gibt es mehr Muslime als Katholiken. Nach Angaben des Vatikans stellen Katholiken 17,4 Prozent der Weltbevölkerung und Muslime 19,2 Prozent.

"Zum ersten Mal in der Geschichte sind wir nicht mehr an der Spitze: Die Muslime haben uns überholt", sagte Monsignore Vittorio Formenti gestern in einem Interview mit der Zeitung "L’Osservatore Romano". Formenti stellt das statistische Jahrbuch des Vatikans zusammen.

YOU! Kommentar...

von: David Schwarzbauer

Was im ersten Moment vielleicht als verfrühter Aprilscherz anmuten könnte, ist seit kurzer Zeit Gewissheit: Die Zahl der Moslems übersteigt zum ersten Mal in der Geschichte jene der Katholiken.

Die Frage dabei ist, ob uns diese Tatsache kalt lassen soll, ob wir mit den Händen in der Höhe und weltuntergangschreiend in der Gegend herumlaufen sollen oder ob wir eine untergrundorganisierte katholische Babyproduktion anzetteln sollten, um wieder die Nummer Eins zu werden.

Beim näheren Betrachten dieser Optionen scheint keine wirklich zielführend sein, denn kalt lassen kann uns die Tatsache genauso wenig, wie es etwas bringen würde, das Ende der Welt zu predigen oder mafiaähnliche Feldzüge durch die Schlafstätten der Katholiken des Landes zu machen.

Klar, werden jetzt wahrscheinlich wieder sowohl links- als auch rechtsorientierte Gutmenschen aufschreien und diese Entwicklung sowohl gut- als auch schlecht heißen. Das ist ja auch gut so, dass es unterschiedliche Meinungen gibt. Wie sollten jedoch wir Christen auf so eine Entwicklung reagieren? Was meint ihr? Schreibt uns doch einen kurzen Kommentar...

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von: -Maria-
05.04.2008
naja… Katholiken sind ja nur eine christliche Konfession. Unter Muslime dagegen sind hier alle verschiedenen muslimischen Glaubensrichtungen zusammengefasst. Wenn wir die Protestanten, Orthodoxen etc. noch dazuzählen sind wir Christen noch immer Nummer 1. Abgesehen davon, dass mich die Tatsachen, dass es mehr Muslime als Katholiken gibt, nicht wirklich überrascht.

Aber wozu soll man sich den Kopf über Zahlen zerbrechen, was zählt ist die Qualität und nicht die Quantität. Also: besser wenige Katholiken, die mit dem Herzen dabei sind, als viele, die den Glauben nicht so ernst nehmen. Und wenn wir so denken und fröhlich mit Gott im Herzen durch die Welt gehen, also Jesus durch uns leuchten lassen, dann brauchen wir uns ohnehin keine Sorgen machen, dann stirbt unser Glaube sicher nicht aus, sondern wir gewinnen neue Leute für unseren Glauben. Wenn wir dagegen sonntags mürrisch aus der Kirche gehen… naja, das klnnt ihr euch denken.

Eine Lebendige Kirche
von: tarzan
05.04.2008
Ich bin der Meinung, dass wir uns nicht einen Kopf wegen dieser Zahlen machen sollten. Sonder uns viel lieber über legen sollten, wie wir den Glauben und vor allem das so nötige Wissen über Gott und die Kirche verbreiten und vertiefen können. Denn die Kirche benötigt meiner Meinung nach vor allem einen lebendigen Leib, der auch weis was er Glaubt. Was nützt es ihr aus einer lauen und in Glaubens Dingen ungebildeten Masse zu bestehen, die bei jeder kleinen Frage nach Gott und der Rechtfertigung der eigenen Ansichten ins Stottern gerät und nur auf die Theologen verweisen kann?

Um bildlich zu sprächen, die Kirche soll der Sauerteig sein in dem Brot das die Welt ist. Denn wie der Sauerteig das Brot auf gehen lässt und besser macht, soll die Kirche die Welt bzw. die Gesellschaft verbessert und zu Gott führen. Dazu braucht es nicht viele, es können auch wenige sein, aber diese brauchen einen lebendigen und starken Glauben. Denn wo zwei oder drei in seinen (Gottes) Namen versammelt sind, da ist er (Gott) mitten unter ihnen. Und wo Gott ist da ist die Liebe, also solang es Christen gibt und diese die Hl. Messe feiern kann Gott zu uns kommen.

 

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