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01.07.2007

Schütze in Kirche

Messe wichtiger als Dreh

aus:

Der Hollywood-Schauspieler Mark Wahlberg hat mit seinen 35 Jahren schon ein bewegtes Leben hinter sich: Mit 16 saß er im Gefängnis – er hatte sich als Drogendealer versucht. Als Marky Mark mischte er die Rapper-Szene auf, als Unterwäschenmodel von Calvin Klein die Mädchenherzen. Zuletzt war er neben Hollywood-Grüßen wie Leonardo DiCaprio, George Cloony, Matt Damon, Jack Nicholson und vielen mehr zu sehen und für seine Rolle im Thriller The Departed für einen Oscar nominiert.

In den Schwierigkeiten seines Lebens habe er den Weg zu Gott wieder gefunden, bekennt er jetzt in einem Interview mit der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung.

Wahlberg besucht nach eigenen Angaben jeden Sonntag den Gottesdienst: „ Ich unterbreche dafür sogar die Dreharbeiten. Es ist wichtiger als Arbeit“, so der Katholik. Zur Frage, was ihm der Glaube bedeute, sagt er: „ Alles. Sinn. Trost.“

Er bereue, Menschen verletzt zu haben: „Ich habe oft um ihre Vergebung gebetet.“ Er habe das Gefühl, für seine Fehler bezahlt zu haben: „Jetzt geht es darum, neue Fehler zu vermeiden.“ Wahlberg will Jugendlichen helfen, nicht denselben Weg einzuschlagen, den er gegangen ist, beschließt der Schauspieler, der in seinem neuen Film Shooter einen Scharfschützen spielt.

YOU! Kommentar...

von: Isabella Scheuer

Wie oft habe ich mich schon selbst vor Entscheidungen gestellt: „Soll ich wieder einmal shoppen, oder doch lieber in die Hl. Messe oder in die Anbetungskapelle gehen?“ Letztendlich habe ich meistens den Weg in die Kirche gewählt, und hatte nachher nie das Gefühl, etwas versäumt zu haben. Jedoch andersrum schon.

Irgendwie finde ich es sehr beeindruckend, dass Stars wie Mark Wahlberg auch während eines Drehs die Messe besuchen und somit Gott an die erste Stelle erheben.

Was er über sein Leben preisgibt, dass er auch viele Dummheiten und Fehler gemacht hat, rechne ich ihm hoch an, denn wer steht heutzutage schon gern zu den eigenen Schwächen? Noch dazu möchte er Jugendlichen helfen, nicht die gleichen Fehler zu machen…

Oftmals glaubt man ja, alles durchmachen zu müssen, um andere Menschen verstehen zu können. Es ist schon richtig und gut, Erfahrungen zu machen, um auch die eigenen Grenzen kennen zu lernen. Doch gibt es auch Erfahrungen, die man sich ersparen kann, weil man sich und Andere damit verletzt.

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Im Leben muss man Prioritäten setzen! (c) Magnum-Werbung ;-)
von: Dom Hü
09.07.2007
Ich finde was Isa geschrieben hat, ist bei mir genauso. Ich habe mir auch oft die Frage gestellt, was ich jetzt machen soll… Soll ich in den Dom gehen und eine Weile anbeten oder geh ich lieber was essen oder was anderes machen. Sobald ich mich fürs Alternativ-Programm entschieden hatte, hat mir dann irgendwas gefehlt. Mittlerweile gehe ich schon fast wie von selbst in die Anbetungskapelle und auch ich habe nicht das Gefühl, dabei etwas zu versäumen. Ich unterbreche auch meine Arbeit um zu beten, wenn es grade 12 ist oder es Zeit wäre für die Vesper oder die Hl. Messe. Ich habe gelernt Prioritäten zu setzen! Und ich muss sagen, dass es meinem Leben irrsinnig gut tut! Sicher ist es leichter seine Arbeit fürs Gebet niederzulegen wenn man einen “katholischen Job” hat wie ich in einem Orden, aber wenn man will schafft man das auch in anderen Jobs wie Mark Wahlberg (ok nicht jeder hat so viel Geld auf der Seite und kann sichs leisten ;-)

Die Grenzen auszutesten und kennen zu lernen, ist sicher reizvoll für viele junge Leute, aber manchmal ist es besser eher feig zu sein und nicht aufs ganze zu gehen. Um unser Zusammenleben zu ermöglichen, braucht es einfach Grenzen und um sein eigenes Leben leben zu können, braucht es ebenfalls Grenzen. Denn wenn man zu weit geht kann einen das zerstören und ich glaube, das will niemand von uns, oder? Liebe Grüße Dominik “Hü”

 

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