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20.01.2010

Evolutionsvorteil

Das Überleben der Treue

aus: pressetext.austria (12/01/10)

Einige Paare kommen aus Liebe zusammen, andere wegen finanzieller Vorteile oder aufgrund einer Schwangerschaft. Aus welchen Gründen eine Partnerschaft auch eingegangen wird, Forscher sehen in der Entwicklung einer monogamen Beziehung deutliche evolutionäre Vorteile für beide Partner.

„Dadurch, dass Männer im Vertrauen bestärkt werden, dass die gemeinsamen Kinder ihre echten Erben sind und Frauen davon überzeugt sind, dass die Nachkommen Vorteile aus diesem ‚gesicherten’ Erbe ziehen, ist die monogame Beziehung eine ‚Win-Win-Situation’“, schreiben Laura Fortunato vom University College in London und Marco Archetti von der Harvard University in der jüngsten Ausgabe des Fachmagazins Journal of ‚Evolution Biology’.

Treue weit oben auf Wunschliste

"Auf den Partnerwunschlisten rangiert Treue bei den meisten an oberster Stelle", so die Psychologin Caroline Erb von „Parship“ im pressetext-Interview. Evident sei, dass die Monogamie die Stabilität der Familie stärkt. Das gelte vor allem in Beziehungen, in denen Nachwuchs vorhanden ist. "Blickt man allerdings auf die Scheidungsrate, bei der Untreue ein Trennungsgrund ist, gerät der Treuewunsch in Schieflage", so Erb. In der Realität halten Ehen durchschnittlich 9,2 Jahre. Das Modell von Lebensabschnittspartnern deuten manche Zukunftsforscher als zeitgemäß. "Das bedeutet auch, dass Menschen zwischendurch häufiger Singles sein werden", so Erb.

YOU! Kommentar...

von: Isa Cech

Die meisten, die ich kenne, wünschen sich einen treuen Partner… Wenn mir manchmal jemand erzählt, dass er betrogen worden ist, brechen für diese Person Welten zusammen. Es tut weh! So, warum schaffen es die Menschen also nicht, die Treue zu leben? Natürlich verändern wir uns im Laufe der Zeit, ebenso alle unsere Umstände wie Job, Wohnort, Freunde, Ziele, Äußerlichkeiten. Aber gibt es auch etwas, das ewig besteht? Ja! Das Fundament der katholischen Kirche und die darin enthaltene kostbare Lehre, die heute genauso in unsere Welt passen wie vor 1000 Jahren. Als ich Ende Oktober geheiratet habe, versprach ich meinem Mann die Treue. Der Mittelpunkt unserer Ehe ist… Christus! Auf ihn zu bauen bedeutet, dass es möglich ist, die Treue zu leben, mitten in unserer verwirrten Welt! Er ist die Quelle, welche unsere „Wunschliste“ erfüllt! Ohne ihn wüsste ich nicht, wonach ich mich, mein Leben und meine Beziehung sinnvoll und wahrhaftig ausrichten sollte. Vielleicht nach den 1000en Liebestipps aus Boulevardzeitungen? Oder etwa nach Gerda Rogers Astro-Tipps auf Ö3?

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Alanis Morisette...
von: robomo
17.02.2010
…würde es als “ironic” bezeichnen, dass du dich über sowas wie Astrologie lustig machst.
Astro Tipps auf Ö3 ist nicht Astrologie allgemein
von: -Maria-
21.02.2010
Wenn du meinst, es ist ironisch, wenn man sich über Astrologie lustig macht und gleichzeitig selber an so etwas “Komisches” wie Gott glaubt, hast du recht.

Ich glaube an Gott und nicht an Astrologie, aber wenn jemand das ernsthaft betreibt, denke ich, soll man das akzeptieren. Es ist aber ein Unterschied zwischen ernsthafter Astrologie und Gerda Rogers Astro-Tipps auf Ö3, die überzeugte Astrologen vermutlich auch als Wischi-Waschi bezeichnen würden und über die macht sich Isa hier lustig.

 

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