Operation: 12 Strong – Gib niemals auf

(c) Constantin Film

Zwölf amerikanische Soldaten gegen 50.000 Taliban. Und das auf Pferden. Klingt völlig absurd, diese geheime Operation ist aber tatsächlich damals nach den Anschlägen des 11. September so passiert …

Mit: Chris Hemsworth, Michael Shannon, Michael Peña, Elsa Pataky, William Fichtner
Laufzeit: 131 Minuten
Filmstart: 09. März 2018

Afghanistan, ein paar Wochen nach den Terroranschlägen vom 11. September 2001. Zwölf Soldaten werden von der US-Regierung auf eine sehr gefährliche Mission entsendet um die Taliban zurück zu schlagen. Dies soll gelingen, indem sie sich mit dem Warlord General Dostum von der Nordallianz verbünden. So zieht der mutige aber unerfahrene Captain Mitch Nelson (Chris Hemsworth) mit seiner Truppe los. Mit seiner direkten, hartnäckigen Art gelingt es Nelson, den Respekt des Generals nach und nach zu erlangen. Doch die Landschaft ist die nächste Herausforderung: Steile Hänge und viel Geröll, sodass man zu Fuß kaum vorwärts kommt. Dostum gibt der Truppe sechs Pferde, aber kaum einer der Soldaten kann reiten. Irgendwie schaffen sie es aber, von Dorf zu Dorf bis zur Hochburg der Taliban zu kommen.

(c) Constantin Film

Ein Hauptaugenmerk des Films liegt auf der Beziehung zwischen Nelson und Dostum, die zu Beginn ziemlich wackelig ist, da jeder der beiden starken Charaktere seine eigene Vorstellung von Kriegsführung hat. Sie schaffen es aber, in kleinen Schritten aufeinander zu zugehen und den Respekt des anderen zu gewinnen. Nelson ist jung und unerfahren, hat aber einen starken Willen, eine gehörige Portion Mut und eine große Klappe. Dostum ist schon lange „im Geschäft“, hat Erfahrung, kennt sich aus und ist sich seiner Sache sehr sicher.

Beide Sichtweisen haben was für sich. Aber zusammen sind sie unschlagbar. Kopflos durch die Wand zu rennen bringt ebenso wenig Erfolg wie alles immer so zu anzugehen, wie man es eben immer macht. Vor allem ist wichtig, niemals das eigentliche Ziel aus den Augen zu verlieren; Nelsons Ziel ist es, wieder nach Hause zu seiner Familie zurück zu kehren, er hat es seiner Frau versprochen. Dieses Ziel hilft ihm immer wieder auf die Beine, gibt ihm neue Kraft.

Man kann so vieles schaffen, von dem man nie gedacht hätte, es schaffen zu können. Wir müssen nur Mut haben und den nötigen Biss, wie Captain Nelson. Bei all diesen Dingen, diesen Herausforderungen und Zielen, die wir haben, müssen wir uns immer bewusst sein, was das eigentliche Ziel ist. Der Weg dahin ist unser Leben hier auf der Erde. Um in den Himmel zu kommen, müssen wir die Herausforderungen hier auf der Erde annehmen und bestehen. Das beste ist: Wir sind nie alleine. Gott selbst sagt „Sei mutig und stark. Fürchte dich also nicht und hab keine Angst; denn der Herr, dein Gott, ist mit dir überall, wo du unterwegs bist.“ (Jos, 1,9)

Der Film ist ähnlich wie die meisten amerikanischen Kriegsfilme: Bombastische Aufmachung, dröhnende Explosionen, ein gut aussehender Held. Aber ohne große Überraschungsmomente, Wendungen, wenig Tiefgang, Message. Herausstechen tut er für mich nicht, außerdem ist er sehr langatmig. Bestimmt ist man für einen Abend gut unterhalten, aber ins Langzeitgedächtnis schafft er es nicht.

Text: Vroni Weinlich / Fotos: Constantin Film

YOU! Film-Bewertung:
(1 = Ziemlich cool, 5 = Ziemlich daneben)

Filmaussage……………………..3
Filmstory……………………………3
Filmumsetzung………………….2
Umgang mit Gewalt………….3
Umgang mit Sprache………….2
Umgang mit Sexualität………-

Insgesamt……………………2-3

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