God´s Plan – Drake als Robin Hood heute

Seit ein paar Wochen ist God´s Plan von Rapper Drake in den Charts auf Platz 1. Klingt zunächst wie ein ganz gewöhnlicher Rap und vielleicht für Menschen mit etwas andrem Musikgeschmack nichts, was man länger hören würde. Doch dieser Song ist auf ungewöhnliche Weise etwas ganz Besonderes!

Der Text von God´s Plan erzählt Drakes Lebensgeschichte in der Musikszene, die er „God´s Plan“ nennt. Er hat sehr viele Gegner und Hater, die gerne sein Ende sehen würden. Auch ist er bekannt dafür, dass er schon so manche Auseinandersetzungen mit anderen Rappern wie Chris Brown, Meek Mill, Joe Budden und auch Eminem hatte. Aber dank dem Allmächtigen, so Drake, konnte er bis jetzt allen negativen Einflüssen standhalten.

Was macht God´s Plan jetzt so besonders?
Drake spendete sein ganzes Geld, das er mit dem Song God´s Plan verdiente. Das sind 999,631.90 Dollar! Und er gab alles den Armen. Das Musikvideo dazu ist sehr bewegend und zeigt die Realität so, wie sie ist. Also keine gestellten Szenen, sondern Live-Aufnahmen von Drake wie er mit den Spenden Leute überrascht und sich mit ihnen unterhält.
Was er den Leuten schenkte? Manchen Geld, anderen teure Autos, Spielzeuge für Kinder, einen Supermarkt, wo die Leute alles gratis nehmen durften, bis nichts mehr da war.Anderen finanzierte er einen Shopping-Tag. Nicht alles davon ist sinnvoll oder lebensnotwendig, aber eine riesen Freude hat er den betreffenden Glückspilzen trotzdem bereitet.

Natürlich erntete seine Aktion auch Kritik. Viele waren der Meinung, er würde sich selbst damit dienen, um besser dazustehen. Es sei billig, sich selbst als den Guten darzustellen, der den Armen gibt, so wie es im Video zu sehen ist. Und zurecht ist man solchen Aktionen gegenüber etwas kritisch, weil Minderheiten wirklich oft ausgenutzt werden, um mit guten Gesten an ihnen besser dazustehen. Und wir können auch nicht in Drakes Herz hineinschauen und sehen, was seine wirkliche Intention für das Ganze war. Aber Fakt ist: Drake half Menschen, die am Rande der Gesellschaft stehen, indem er ihnen einen Teil seines Vermögens schenkte, um so zumindest einigen Bewohnern Miamis ein neues Leben zu ermöglichen. Und ganz ehrlich – 1 Million Dollar sind auch für Drake nicht unbedingt eine Kleinigkeit.

Er allein kann damit nicht die Kluft zwischen Arm und Reich verringern, aber es bringt Licht und Hoffnung in die Welt, und es ist sehr schön zu sehen, dass so ein Weltstar sich nicht in seinem Reichtum verliert, sondern den Armen gibt, die es wirklich brauchen.
Nicht alles ist im Musikvideo zu sehen. Hinter den Kulissen war Drake wirklich da für die Menschen. Er hörte ihnen zu, lachte mit ihnen, war wirklich bei ihnen, ohne von Securities total abgeschottet und für Fans unerreichbar zu machen.

Bad things
It’s a lot of bad things
That they wishin‘ and wishin‘ and wishin‘ and wishin‘
They wishin‘ on me

Bild: Wikimedia Commons

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