Die drei Musketiere in 3D
Wofür lohnt es sich zu kämpfen?
Die Story. Die berühmten drei Musketiere Athos (Matthew MacFadyen), Porthos (Ray Stevensen) und Aramis (Luke Evans) sind deprimiert, weil alles, wofür sie gekämpft haben, anscheinend nur mehr den Bach runter geht. An der Spitze ihres Frankreichs steht der junge und unerfahrene König Louis XIII. und der machtgierige Kardinal Richelieu führt das Land nach seinen Interessen. Die drei James Bonds des 17. Jahrhunderts sind quasi im unfreiwilligen Ruhestand.
Doch dann treffen sie auf das Feuer dieses Jugendlichen und er reißt sie wieder mit, ihre Degen zu ziehen und sich in den Kampf zu werfen. Aber wofür? Na für Wahrheit und Gerechtigkeit natürlich, und für die Liebe. Alle, die nur an sich und ihre eigene Macht denken, die nur Reichtum auf Kosten anderer im Sinn haben, haben da keine Chance. Trotz aller Lügen und Intrigen. Denn es heißt endlich wieder: Einer für alle! Alle für einen!
Film und Wahrheit.
Wie lieben wir doch die Geschichte der drei Musketiere in all ihren Filmversionen. Doch mit dem neuen Film von Paul W.S. Anderson ist der Klassiker von Alexandre Dumas zu einem rasanten 3D-Abenteuer und einem absoluten Kinoerlebnis geworden, dicht gepackt mit witzigen Einfällen und jeder Menge Action zu Lande, zu Wasser und in der Luft. Und dennoch bleiben die alten Werte zeitlos: Wahrheit, Liebe und Gerechtigkeit.
Überlegung. Und wofür kämpfen wir? Wer sind unsere Feinde? Sitzen nicht vielleicht ein machtgieriger Richelieu oder ein egoistischer Herzog von Buckingham (Orlando Bloom), eine unehrliche M’lady de Winter in einem jedem von uns? Wie schwer ist es, wirklich gerade und aufrichtig durchs Leben zu gehen, oder wirklich zu lieben? Richtig: Es erfordert schon den Mut und Entschiedenheit und die Ideale eines großen D’Artagnan.



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