Der Aschermittwoch

Herkunft und Erklärung
Der Aschermittwoch hat seinen Namen von der Segnung mit dem Aschenkreuz in der Messe an diesem Tag. Jeder, der möchte, wird vom Priester mit einem Aschekreuz auf der Stirn gesegnet. Dabei sagt er „Bedenke Mensch, dass du Staub bist und zum Staub zurück kehrst“ oder „Bekehrt euch und glaubt an das Evangelium“. Die Asche kommt von den verbrannten Palmzweigen des Vorjahres.

Bedeutung für uns
Der Aschermittwoch ist der erste Tag der Fastenzeit, die 40 Tage dauert, und beendet somit die Faschingszeit. Vierzig Tage verbrachte Jesus damals fastend und betend in der Wüste. Auch wir sollen uns auf die wesentlichen Dinge im Leben besinnen und dafür auf Ablenkungen und Unmäßigkeiten, an die wir uns gewöhnt haben, verzichten. Das sind zum Beispiel Süßigkeiten oder zu viel Zeit auf Instagram. Indem wir auf solche Dinge verzichten oder sie reduzieren, bereiten wir uns auf das kommende Osterfest vor.

Stütze für die Fastenzeit
Seit vielen Jahren gibt es die Aktion „Papst SMS“ der Katholischen Kirche Österreich, so auch dieses Jahr. Mit einer SMS mit dem Schlüsselwort „Papst“ an die Nummer 0664/6606651 meldet man sich (kostenlos) an und erhält in Folge an den 40 Tagen der Fastenzeit eine Nachricht mit Impulsen den Papstes. Die Zitate helfen, zu entschleunigen und sich auf das Wesentliche zu besinnen. Außerdem gibt er Ideen, wie man die Fastenzeit gut nutzen kann.

Text: Vroni Weinlich / Foto: IStock

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