Caspar, Melchior und Balthasar zu Besuch im Außenministerium

Die Sternsinger sind wieder auf Tour und machen auch vor unseren Politikern nicht Halt. Kürzlich klopfte eine 7-köpfige Sternsingergruppe bei Außenminister Sebastian Kurz an die Tür.

Weihnachten ohne die Heiligen Drei Könige ist bei uns beinahe so unvorstellbar wie der Heilige Abend ohne Christbaum. Sie gehören einfach dazu. Doch warum erklären sich so viele tausende Kinder und Jugendliche jedes Jahr bereit, in ihren wohlverdienten Ferien von Haustür zu Haustür zu stapfen um ein paar Lieder zu singen, Gedichte aufzusagen und Spenden zu sammeln? Ganz einfach, weil die Sternsingerspenden jährlich über einer Million Menschen helfen, Armut und Ausbeutung zu überwinden. Für Papst Franziskus sind die Sternsinger deswegen sogar „Anwälte der Armen und Notleidenden“.

Insgesamt sind seit Ende Dezember rund 85.000 Sternsinger der Dreikönigsaktion in ganz Österreich unterwegs und bringen die weihnachtliche Friedensbotschaft sowie Segenswünsche für das neue Jahr 2017. Die Kernaussage der Aktion: Eine gerechte Welt, in der alle Menschen in Würde leben können. Letztes Jahr wurden so unfassbare 16,7 Millionen Euro für rund 500 Hilfsprojekte in Afrika, Asien und Lateinamerika gesammelt. Durch die Spenden können zum Beispiel Straßenkinder unterstützt, Schulbildung ermöglicht oder Nahrung, sauberes Trinkwasser und medizinische Versorgung gesichert werden. Je nachdem, was gerade gebraucht wird.

Begeistert lobte der Außenminister die Sternsinger für ihren Einsatz: „Ich durfte von euch unterstützte Projekte, kennenlernen und besuchen, wie zuletzt in Kenia. Es ist immer wieder beeindruckend zu sehen, wie viel mit den Spenden der Sternsinger getan werden kann, um Lebensbedingungen zu verbessern und das Leid der Menschen zu verringern.“

Also wer weiß, vielleicht klingeln die drei Könige in den nächsten Tagen auch an eure Tür!

Wenn du mehr über die Sternsingeraktion 2017 wissen möchtest, findest du alle Infos hier: www.sternsingen.at/medienservice

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