BTS – Fake Love

(c) Youtube

Was, wenn man verliebt ist, aber die Person, für die man Gefühle hat, mag einen nicht so, wie man ist? Dann muss man sich eben ändern, richtig? Falsch. Dann ist es keine echte Liebe. Dann ist es fake love. 

Die Gruppe BTS aus Südkorea singt über dieses Problem – sich verstellen zu müssen um angenommen zu werden. Der Song ist teils koreanisch, teils englisch gesungen und wird von einem unglaublich aufwändigen Musikvideo begleitet. Seit der Veröffentlichung Mitte Mai hat das Video schon 180 Millionen Aufrufe und die riesige Fanbase, die sich A.R.M.Y nennt, verfolgt auf Schritt und Tritt jeden Tweet und jeden anderen Mucks, den die sieben Bandmitglieder (die sich in meinen Augen zum Verwechseln ähnlich schauen) auf Instagramm, Twitter und Co. posten. 

Aber zurück zum Text … „If it’s for you I can act strong even when it hurts.“ Für dich kann ich so tun als wäre ich stark, selbst wenn es weh tut. Und „Hoping that all my weaknesses will be hidden“. Hoffend, dass all meine Schwächen versteckt sind. Klingt alles sehr anstrengend. Nicht der zu sein, der man eigentlich ist und sich ständig zu verstellen, nur um der großen Liebe zu gefallen. Und so enttäuschend! Irgendwann weiß man gar nicht mehr, wer man eigentlich ist. Oder war. Es zerstört einen und mit der Zeit ist man einfach „sick of this fake love“, man hat die falsche Liebe einfach satt. 

Jeder von uns hat die Sehnsucht in sich, wirklich geliebt zu werden. Als der, der er ist. Der er wirklich ist. Als Gott uns geschaffen hat, hatte er eine ganz konkrete Idee von uns und wie wir sein sollen. Und genau dieser Jemand ist liebenswert. Auch wenn Schulkollegen oder falsche Freunde etwas anderes behaupten. Sie liegen falsch und sind wahrscheinlich selber fake. Ich denke, es ist gut, immer wieder in sich hinein zu hören und zu überlegen, ob man sich nicht verstellt, um dem Umfeld zu gefallen?! Wir sind sehr gut, wie wir sind und wenn wir es mit Überzeugung sind, dann macht uns das zu starken Persönlichkeiten mit einer tollen Ausstrahlung.

Text: Vroni Weinlich/Foto: Youtube

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