Boston – Drama um das Marathon-Attentat

Drama um das Boston-Attentat

Es war der 15. April 2013, der Tag an dem der jährliche Stadtmarathon in Boston stattfand. Plötzlich gab es eine Explosion und dann noch eine… Der Film Boston erzählt die Geschehnisse dieses schrecklichen Tages und die hautnahen Ermittlungen aus der Perspektive eines Polizisten.

Mit: Mark Wahlberg, J.K. Simmons, John Goodman
Laufzeit: 133 Minuten
Filmstart: 23.02.2017

Im Fokus der Handlung steht der Polizist Tommy Saunders (Mark Wahlberg). Er wird beim Boston-Marathon als Überwachungsperson im Zielbereich eingesetzt. Es ist herrliches Wetter und alle sind voller Vorfreude auf den neuen Tag. Viele Menschen sind entweder selbst Teil des Marathons oder als Zuschauer dabei. Endlich ist der Zeitpunkt gekommen, tausende Läufer starten voller Elan. Dann der Schwenk, man sieht einen Mann mit weißer Kappe, der durch die Menge geht, er platziert zwei Rucksäcke. Wenige Minuten später explodieren die Sprengsätze. Die Menschen sind zunächst unter Schock, überall gibt es Verletzte und es herrscht Chaos. So viel Geschrei, so viel Leid. Officer Saunders ist völlig überfordert, versucht aber so schnell es geht, die Stelle abzusichern und die Einsatzkräfte zu alarmieren. Die Angst vor weiteren Bomben ist groß. Man könne sogar von einem Terroranschlag ausgehen. Später steht fest, dass bei der schrecklichen Tat drei Menschen ihr Leben lassen mussten, darunter auch ein Kind. Es beginnt eine mehrere Tage andauernde fieberhafte Suche nach den Attentätern. Die Polizei und die Ermittler rekonstruieren den Tathergang. Aufgrund von Videomaterial und der aktiven Zusammenarbeit stehen bald zwei Brüder als Tatverdächtige fest. Für Polizist Saunders haben sich die Geschehnisse in seinen Kopf eingebrannt, er kann nur sehr schwer verarbeiten, was er gesehen hat. Doch dann ein Lichtblick. Endlich kann die Polizei die Attentäter aufspüren. Einer der Täter wurde bei einem Schusswechsel getötet, der andere bekennt sich schließlich als schuldig. Eine gewisse Erleichterung ist bei den Menschen spürbar.

Für solche schlimmen Geschehnisse ist es sehr schwierig und fast unmöglich, die richtigen Worte zu finden. Auf der einen Seite unschuldige Menschen, die das ganze Leben noch vor sich haben. Auf der anderen Seite Menschen, die Gewalt anwenden und die sogar bereit sind zu töten. Wir Menschen haben durch unsere Ansichten oder Religionen unterschiedliche Vorstellungen vom Leben, aber eines sollte für uns alle klar sein: Hass kann Hass nicht besiegen. Die Lage in der Welt ist nach wie vor angespannt. In vielen Teilen der Erde herrscht Krieg, Gewalt und Verfolgung. Fühlen wir uns nicht auch manchmal hilflos oder ängstlich? Auch wenn wir nicht direkt eingreifen können, sind wir nicht komplett machtlos. Wir können in besonderer Weise durch unser Gebet um den Frieden bitten, um Versöhnung und um gegenseitige Achtung. Eine positive Einstellung und besonders das Gebet, können uns helfen an das Gute in der Welt und in jedem einzelnen Menschen zu glauben. Auch wenn vieles ungewiss scheint, so müssen wir keine Angst vor der Zukunft haben, denn das Gebet ist wirklich so etwas wie unser Schutzschild.

Text: Karina Schwarz / Foto: Karen Ballard

Der Film Boston zeigt uns das Ausmaß einer schrecklichen Gewalttat in zeitlichen Abläufen und fast etwas dokumentarisch. Aber auch die Gemeinschaft und der Zusammenhalt, wodurch nicht zuletzt der Fall gelöst werden kann, werden deutlich und gerade deshalb ist der Film auch sehenswert. Für die emotionalen Momente sorgen die Einzelschicksale einiger Menschen, die irgendwann alle die Wege der Attentäter kreuzen. Durch echtes Videomaterial wurde dem Film ein hoher Grad an Authentizität verliehen.

YOU! Film-Bewertung:
(1 = Ziemlich cool, 5 = Ziemlich daneben)

Filmaussage…………………..1
Filmstory……………………….2
Filmumsetzung………………..2
Umgang mit Gewalt…………..4
Umgang mit Sprache…………..3
Umgang mit Sexualität…………..2

Insgesamt……………………3

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